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Hundegesundheit 01.06.2021

Ohrenentzündung beim Hund - 5 Tipps und Vorbeugung der Entzündung

Thomas by Thomas, Thomas hat das technische Know-wau äh Know-how zu dogbible beigetragen und ist nicht nur von Japan begeistert, sondern bezeichnet auch den Shiba als seinen Lieblingshund, der hoffentlich bald Einzug in seinem Rooftopgarden nehmen darf.

Ohrenentzündung beim Hund - 5 Tipps zur Vorsorge und wie man richtig handelt

Grundlagen und Ursachen einer Ohrenentzündung beim Hund 

Die Entzündung des Hundeohres ist eine häufige Erkrankung. Bei Entzündungen der Hundeohren der Vierbeine handelt es sich meist um eine Entzündung des äußeren Gehörgangs oder es ist das Mittelohr betroffen. Bei einer sehr schweren und hartnäckigen Entzündung ist es möglich, dass das Innenohr betroffen ist. Durch die Behaarung der inneren Ohrmuschel mancher Rassen wird das Risiko einer Ohrentzündung verstärkt, deshalb ist es ratsam, diesen Bereich zu scheren oder regelmäßig aus Schmutz und Entzündungssymptome zu kontrollieren. Bei manchen Hunderassen sind Ohrenentzündungen auch eine Krankheit, die durch die Erbanlage häufig auftritt und sozusagen genetisch verankert ist. Grundsätzlich entsteht eine Entzündung des Hundeohrs durch Allergien, Verletzungen, Pilzinfektionen oder Bakterien, die sich durch Schmutzreste ins Ohr eindringen. Hunde, die viel in Bächen oder stehenden Gewässern unterwegs sind, sind häufiger von Ohreninfektionen betroffen, da die Gewässer oft verunreinigt sind oder voller Bakterien sind.

Ohrentzündung beim Labrador shutterstock.com / Sophia Vexx

Symptome und Diagnose einer Ohrenentzündung beim Hund

Anfängliche Charakteristische Symptome, wenn der Hunde unter einer Entzündung der Ohren leidet, sind, das Schiefhalten des Kopfes, häufiges Kratzen am Ohr oder vermehrtes Kopfschütteln. Wenn die Entzündung schon weiter fortgeschritten ist reagieren die Vierbeiner bei Berührung des Ohres meist empfindlich, aggressiv oder jaulen auf. Außerdem kann eine Schwellung oder Rötung im inneren Bereich der Ohrmuschel sichtbar werden. Dann heißt es auf jeden Fall, ab zum Tierarzt.

Ist nur der äußere Bereich des Gehörgangs betroffen ist die Knorpelhaut meist geschwollen und gerötet. Eine Entzündung des Mittelohres bedeutet meist starke Schmerzen und Fieber für die Fellnase. Ist das Innenohr von de Entzündung betroffen ist höchste Alarmbereitschaft angesagt, denn diese Entzündung kann Gesichtsnerven oder die Hirnhaut angreifen. Die Entzündung kann weitergeleitet werden bis zu Gehirn und dort erheblichen Schaden anrichten. 

Zur Diagnose einer solchen Entzündung sind die auftretenden Symptome zwar ein guter Hinweis, doch um eine genaue Diagnose stellen zu können sollte der Tierarzt einen Abstrich aus dem Gehörgang des Hundes nehmen. Durch eine Laboruntersuchung wird dann klar, welche Bakterien und Pilze das Ohr befallen haben. Ist die Entzündung des Hundeohres schwerwiegender, sind die Entzündungswerte im Blut ebenfalls erhöht und ein weiteres Indiz, dass schnell gehandelt werden sollte.

Ohrenschmerzen beim Hund shutterstock.com / everydoghasastory

Behandlung

Handelt es sich nur um eine leichte Entzündung des äußeren Gehörgangs kann versucht werden mit natürlichen Mitteln, wie einer Teebaumöl-Salbe oder Kokosöl, die Verbreitung der Bakterien und Pilze zu verhindern. Schlägt diese Behandlung nicht an, helfen Ohrentropfen oder Salben von Tierarzt und bei schweren Entzündungen Antibiotika, die lokal oder systemisch verabreicht werden.

5 Tipps zu Vorsorge der Ohrenentzündungen beim Hund

  1. Die Hundeohren sollten regelmäßige gereinigt und untersucht werden. Einfach mit einem Tuch und einer Bürste regelmäßig den Schmutz entfernen. Bei langhaarigen Hunden ist es zu empfehlen, die Haare des inneren Bereiches am Ohr zu entfernen.
  2. Zur Vorbeugung kann bei der wöchentlichen Kontrolle der Hundeohren Kokosöl oder Teebaum-Salbe aufgetragen werden. Diese wirken schmutzabweisend und Teebaumöl hat eine antibakterielle Eigenschaft.
  3. Das Immunsystem des Hundes sollte in gutem Zustand sein, um weniger anfällig für Infektionen und andere Krankheiten zu sein. Das bedeutet, dass hochwertiges und am besten frisches Futter gefüttert werden sollte und der Hund regelmäßigen Auslauf bekommt, um körperlich gefordert zu werden. So wird das Tier robuster und kräftiger.

4. Beim Baden in Bächen, Flüssen und stehenden Gewässern ist ebenfalls Vorsicht geboten. Der Hund sollte nicht in jede schmutzige Lache gelassen werden. Nach dem Badeausflug ist es wichtig, die Ohren des Tieres gut zu trocknen und von etwaigem Schmutz zu befreien. Auch hier kann vor dem Spaziergang Kokosöl aufgetragen werden.

5. Leidet der Hund unter Allergien und leidet deswegen häufig an einer Entzündung seiner Ohren, sollte das Augenmerk darauf gelegt werden, die Allergie von Grund auf zu behandeln oder diverse Allergene sollten, wenn möglich, vermieden werden.

Bannerbild: shutterstock.com / Josepouwels
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