Australian Cattle Dog

Australian Cattle Dog Rassebeschreibung: Charakter & Co

Australian Cattle Dog Rassebeschreibung: Charakter & Co
Dogs/Active

Merkmale des Australian Cattle Dog auf einen Blick

Der Australian Cattle Dog, auch Australischer Treibhund genannt, ist eine von der FCI - Fédération Cynologique Internationale, anerkannte Hunderasse. Er stammt aus Australien und zählt zu den Hüte- und Treibhunden (Gruppe 1, Sektion 2, Standard Nr. 287). 

Der Australian Cattle Dog Stumpy Tail

Der Australian Cattle Dog Stumpy Tail ist eine von der FCI vorläufig anerkannte Hunderasse aus Australien (FCI-Gruppe 1, Sektion 2, Standard Nr. 351). Er hat eine kürzere Rute als der Australian Cattle Dog, ansonsten weißt er die gleichen Merkmale auf.

Herkunft und Geschichte des Australian Cattle

Der Australian Cattle hat seinen Ursprung im Jahre 1830 in Australien. Damals brauchten die frühen Siedler dieses heißen Landes einen robusten und belastungsfähigen Treibhund für Kühe, der den extremen klimatischen und geografischen Bedingungen des australischen Busches mit Leichtigkeit gegenüber treten konnte. Über mehrere Jahrzehnte wurden geplante Zuchtversuche gemacht. Bei diesen wurden auch die einheimischen Dingos mit einbezogen, die für die australische Vegetation perfekte Voraussetzungen mitbrachten. Australian Cattle Dog Züchter machten es sich zum Ziel, zum einen, einen optisch attraktiven Hund hervorzubringen, dessen Erscheinungsbild auf Hundeausstellungen, nach einem festgelegten Standard, bewertet werden konnte. Zum anderen sollte die Rasse eines Arbeitshundes bewahrt werden. Der Australian Cattle entwickelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts zur meist verbreiteten Treibhunderasse in Australien. Im Jahr 1903 wurde der erste Rassenstandard für diese Hunderasse aufgestellt und 1979 wurde der Australian Cattle vom FCI anerkannt.

Bannerbild: Shutterstock / Aneta Jungerov
Hund, Säugetier, Wirbeltier, Hunderasse, Canidae, australischer Rinderhund, Fleischfresser, Arbeitshund, brauner Australian Cattle Dog steht auf Feld Hund, Säugetier, Wirbeltier, Hunderasse, Canidae, Gesichtsausdruck, Fleischfresser, Schnauze, Welpe, schwarz brauner gähnender Australian Cattle Dog Welpe
Alternativer Name Australischer Treibhund, Heeler
Herkunft Australien
Lebenserwartung 10 - 12 Jahre
Pflegeanforderungen pflegeleicht
Aktivitätslevel durchschnittlich
FCI Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)
AKC Herding Group
KC Pastoral Group
News/Active

Charaktereigenschaften des Australian Cattle

Da der Australian Cattle als robuster Treibhund gezüchtet wurde, ist er auch heute noch ein aufmerksamer und widerstandsfähiger Wachhund, der sich als selbstbewusst und unerschrocken zeigt. Er hat einen angeborenen Schutz- und Wachtrieb und verteidigt und bewacht sein Haus und Hof unermüdlich. Fremden Hunden und Menschen gegenüber zeigt er ein natürliches Misstrauen. Er gilt aber dennoch als umgängiger und durchaus gelehriger Hund.

Erziehung des Australian Cattles

Bei der Erziehung dieser Hunderasse sollte stets daran gedacht werden, dass es sich um einen temperamentvollen Hütehund handelt. Neben täglichen Spaziergängen sollten dem Australian Cattle ebenfalls andere Beschäftigungen geboten werden. Als intelligenter, lernwilliger und aktiver, Hund eignen sich besonders Hundesportarten, wie Agility, Flyball oder Frisby aber auch Obedience oder Dogdancing eignen sich für diese Hunderasse sehr gut. Für anspruchsvollere Ausbildungen, wie zum Beispiel als Therapiehund, Rettungs- oder Sanitätshund, ist der arbeitswillige Australian Cattle ebenfalls geeignet. Die Aufgaben dieser Arbeiten meistert er mit seinem selbstständigen Handeln und Denken perfekt. Er sollte im Alltag nicht unterfordert sein, da er sich sonst als unausgelastet und ungeduldig zeigen kann. Auf Grund seines natürlichen Misstrauens fremden Hunden und Menschen gegenüber, ist es sehr empfehlenswert, den Austalian Cattle Dog Welpen so früh, wie möglich an einen lebhaften Alltag zu gewöhnen. So fällt es ihm später leicht, sich voll und ganz auf ein Familienleben einzulassen, und die vielseitigen Aufgaben eines Familienhundes mit Erfolg zu meistern.

Charakter

  • beschützend
  • energisch
  • gehorsam
  • loyal
  • mutig
  • zurückhaltend

Verwendungen

  • Hütehund
Hund, Säugetier, Wirbeltier, Hunderasse, Canidae, australischer Rinderhund, Fleischfresser, Gelb, Arbeitshund, Australian Cattle Dog sitzt auf Blumenwiese brauner Hund mit Stehohren, mittelgroßer Hund mit kurzem Fell,
Australien

Rassentypische Krankheiten des Australian Cattles

Der Cattle Dog ist eine robuste Hunderasse. Jedoch sind erblich bedingte Erkrankungen für ihn bekannt. Einige dieser Erbkrankheiten sin vermutlich auf seine Fellfarbe zurück zu führen. Zu den weit verbreitesten Krankheiten zählen:

  • Sensorineurale Taubheit
  • Polioencephalomyelopathie, eine erbliche degenerative Nervenerkrankung
  • Canine Ceroid-Lipofuszinose
  • Erblindung
  • Weitere Augenkrankheiten

Australian Cattle Dog kaufen

Die Anschaffung eines Australian Cattle muss gut überlegt sein. Vorweg sollte gewissenhaft geprüft werden, ob der aktive und fordernde Hund zur eigenen Lebensvorstellung passt. Wer einen Australian Cattle Dog Welpen sucht, sollte sich vor Ort bei einem Züchter aus einem seriösen Zuchtverein erkundigen. Ebenfalls ist es wichtig, sich über die möglichen, vererbbaren Krankheiten dieser Hunderasse bewusst zu sein. Ein Besuch bei seinem Züchterzuhause kann dir einen ersten Einblick in das frühe Welpenalter des kleinen Vierbeiners geben und du kannst die Elterntiere kennenlernen. Alle sollten auf dich einen gesunden und ausgeglichenen Eindruck machen.

Hintergrund
Australian Cattle Dog Welpe Rassebeschreibung Merle

Der Australian Cattle ist ein mittelgroßer, wendiger Hund. Sein Körperbau ist kompakt uns sehr robust. Australian Cattle Rüden werden zwischen 46cm und 51cm groß, bei einem Gewicht von bis zu 25kg. Australian Cattle Weibchen haben eine Widerristhöhe von 43cm bis 48cm und wiegen durchschnittlich 16kg bis 20kg. Der Australische Treibhund hat glattes, hartes Haar und eine dichte Unterwolle, was ihn sehr witterungsfest macht. Er kommt in verschiedenen Farbvarianten vor. 

Vorherrschend sind die Farben 

  • Rot und Blau, 
  • sowie Rot gesprenkelt und Blau gesprenkelt. 
  • Typisch für diese Hunderasse sind ebenfalls lohfarbene Abzeichen an Kopf und Rutenansatz. 

Der Australian Cattle hat eine Lebenserwartung von ca. 10 Jahren.

Australian Cattle Dog Welpen werden weiß geboren und erlangen die zukünftige Farbe ihres Fells erst nach einigen Wochen. Ihre Maske und ihre Flecken sind jedoch schon ab der Geburt zuerkennen. Es ist jedoch möglich, die zu erwartende Fellfarbe der Cattle Dog Welpen frühzeitig festzustellen. Die Färbung der Haut an den Pfotenballen der kleinen Welpen, gibt einen ersten Einblick auf ihr späteres Aussehen. Schwarze oder blaue Pfotenballen deuten somit auf blaue Hunde hin, braune oder rote Pfotenballen geben einen roten Cattle Dog zu erkennen. Umso größer der rosafarbene Anteil der Haut ist, desto heller wird später das Fell eines heranwachsenden Cattle Dog sein.

Pflege und Ernährung des Australian Cattles

Durch sein kurzes Fell ist der Australian Cattle ein pflegeleichter Hund. Tägliches Bürsten oder Trimmen fällt bei dieser Hunderasse nicht an. Der Australian Cattle benötigt keinen speziellen Ernährungsplan, er erweist sich eher als unproblematischer Kostgänger. Regelmäßige Besuche beim Tierarzt sind jedoch auf Grund der bekannten Erbkrankheiten empfehlenswert. Eine halbjährliche, fachkundige Kontrolle kann eventuellen Krankheiten vorbeugen oder diese in einem frühen Stadium erkennen, so dass schnell reagiert werden kann.

Felllänge kurz
Fell dicht
Ohrenform Stehohr
Rute gefächert
Anatomie robust
Größe ♀ 43 - 48 cm
Gewicht ♀ 14 - 15 kg
Größe ♂︎ 46 - 51 cm
Gewicht ♂ 15 - 16 kg
Geeignet für

Farben

Blau rot dreifarbig Merle
brauner Hund mit Stehohren, mittelgroßer Hund mit kurzem Fell,
Australian Cattle Dog Welpe sitzt auf der Terrasse, kleiner braun schwarz weißer Hund mit Flecken und Stehohren, australische Hunderasse
Australian Cattle Dog im Training, kleiner braun schwarzer Hund mit weißen Punkten und Stehohren, australische Hunderasse
  • Augenentzündungen

    Chronische Augenentzündungen können bei Hunden sehr schmerzhaft sein und können durch Medikamente behandelt werden. In seltenen Fällen muss die Hornhaut behandelt werden.

  • Nervenkrankheiten

    Nervenkrankheiten zeigen sich beispielsweise durch Störungen bei der Wahrnehmung, neurologische Auffälligkeiten wie Zittern, Apathie, Krämpfe, Lähmungen, Schiefhalten des Kopfes, unkontrolliertes Urinieren und Koten sowie Verhaltensauffälligkeiten.

  • Taubheit

    Trifft oftmals im Alter auf.

Andere mittelgroße Hunde

Nützliche Artikel

Abonniere unseren Newsletter,
um immer über Hundetrends informiert zu bleiben.
Wir werden deinen Posteingang nicht spammen! Wir werden deine E-Mail-Adresse weder verkaufen noch vermieten.
Weitere Informationen findest du in unseren Datenschutzbestimmungen