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Tipps zur Hundehaltung 24.08.2021

Bucket List: Diese Dinge mit und für deinen Hund solltest du unbedingt gemacht haben

Sissi by Sissi, Sissi ist Bloggerin seit 2014, auf den Hund gekommen 2018. Seitdem stolziert sie täglich ihre 10000 Schritte mit Loki durch die Welt. Der Beagdor (Labrador-Beagle Mix) ist Therapiehund für Kinder und begleitet sie auch in Schulen. Insgeheim schwärmt sie für eine französische Bulldogge als Zweithund.

Diese Dinge, musst du mal erlebt haben: Als Hund

Was Mensch und Bello mögen, hängt ebenso vom Charakter des Menschen ab wie von dem des Hundes – und natürlich auch seiner Rasse. Mit einer englischen Bulldogge ernsthaftes Agility machen? Vielleicht nicht die unbedingt beste Idee, zu der Bully freundlich mit dem Schwanz wedelt…

Allerdings gibt es neben derart spezifischen Dingen auch solche, die praktisch allgemeingültig sind. Dinge, die du als Frauchen oder Herrchen unbedingt mindestens einmal für deinen Hund gemacht, oder zusammen mit ihm erlebt haben solltest – Spaß ist für beide Seiten garantiert und auch eine tiefere Mensch-Hund-Beziehung. Viel Spaß mit unserer Bucket List.

1. Überzähliges oder falsches Futter spenden

Sowohl, wenn ein Welpe bei dir einzieht wie dann, wenn er nach einigen Monaten auf Erwachsenenfutter umgestellt wird, kann es sehr wahrscheinlich vorkommen, dass in deinem Haushalt einige Futtersorten nach der Methode „Versuch und Fehler“ ausprobiert werden. Vielleicht schmeckt es deinem Tier nicht, vielleicht bekommt es weichen Stuhlgang, Blähungen oder etwas anderes – die Liste möglicher Unverträglichkeiten ist ziemlich lang; zudem kann eine Unverträglichkeit erst nach Jahren auftreten.

In jedem Fall kann es passieren, dass du plötzlich auf mehr oder weniger großen Futterbeständen „sitzt“. In dem Fall solltest du nur eines tun: Ab damit zum nächsten Tierheim, alternativ auch den Tafeln. Dort freut man sich über jede Spende. Und falls du auch zwischendurch Gutes tun möchtest, kauf einfach beim nächsten Einkauf einen Sack oder ein Paket Dosen mehr.

2. Eine vollwertige Hunde-Geburtstagsparty feiern

Jeder Hund hat Geburtstag – ganz gleich, ob du diesen kennst oder einfach einen definieren musst (etwa bei geretteten Straßenhunden). Und wenn du bedenkst, dass der Vierbeiner für die meisten ein ebensolches Familienmitglied wie jeder Mensch ist, wäre es eigentlich nur folgerichtig, zumindest einmal eine echte Birthday Party zu schmeißen.

Dazu braucht es nur wenige Dinge:

  • Du backst Hundekekse oder sogar eine ganze Torte – für beides gibt es im Netz Rezepte zuhauf.
  • Du backst oder besorgst auch einen Kuchen für Menschen.
  • Du lädst Personen ein, die dein Hund mag und natürlich auch Vierbeiner.

Der Rest ist buchstäblich „Kindergeburtstag“: Die Doggies schlemmen und spielen miteinander, vielleicht bekommt das Geburtstagskind ein besonders schönes Spielzeug geschenkt*, und die „Erwachsenen“ unterhalten sich bei Kaffee und Kuchen. Feste soll man bekanntlich feiern, wie sie fallen, warum also nicht auch Hundegeburtstage?

*Tipp: Pack das Geschenk gerne ein und streue einige Leckerlies mit hinein. Dann fühlt deine Fellnase sich zum Auspacken animiert.

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3. Eine Hundehütte bauen

Natürlich, dein Hund wird mit dir zusammen in Haus oder Wohnung leben. Doch zumindest, wenn du zum Kreis der Gartenbesitzer gehörst, solltest du auch darüber nachdenken, Bello dort ein kleines Eigenheim zu errichten.

Das ist schon in rein technischer Hinsicht nicht sehr schwierig; es kostet zudem deutlich weniger als eine fertig gekaufte Hütte. Vor allem aber geht es hier darum, deinem Hund draußen im Garten (oder natürlich Hof) einen regengeschützten und zudem schattigen Rückzugsort für all jene Momente zu schaffen, in denen auch du draußen bist. Du grillst draußen? Dann muss Bello nicht unterm Tisch liegen, sondern kann aus der Hundehütte heraus alles beobachten. Es regnet „wie Hund“, aber dein Tier soll trotzdem ein bisschen draußen sein können? Auch dann ist die Hütte ideal.

Einmal abgesehen davon, dass du dich als Selbermacher hier wirklich kreativ austoben kannst – und selbst wenn deine Fähigkeiten gering sind, macht es deinem Tier sicherlich gar nichts aus, wenn nicht alles perfekt ist.

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4. Mit einem Hund schwimmen gehen

Über kurz oder lang kommt es bei den meisten Hunden dazu, dass sie im Wasser landen. Viele Tiere machen es zumindest gern, Retriever und ähnliche Rassen können auch regelrechte „Wasserratten“ sein, und fast alle Hunde können es erlernen.

Die meisten Besitzer allerdings belassen es typischerweise dabei, ihrem Hund derartigen Wassersport allein zu ermöglichen – etwa im Rahmen eines Spaziergangs entlang von Seen oder ähnlichen Gewässern. Dabei gäbe es in Form des gemeinsamen Schwimmens eine so viel schönere Möglichkeit. Du solltest nur einiges beachten:

  • Dein Hund muss gesund sein und darf keine offenen Wunden haben. Außerdem sollte er im Wasser weder Halsband noch Geschirr tragen – sonst könnte er irgendwo hängenbleiben und Panik bekommen.
  • Es sollte unbedingt ein stehendes Gewässer sein. Also keine Flüsse, größere Bäche oder ähnliches. Ohne Strömung wird es deutlich einfacher, euch auf den Spaß zu konzentrieren.
  • Das Wasser muss naturbelassen, aber dennoch sauber sein. Gechlortes Pool-Wasser scheidet deshalb tendenziell aus. Geh deshalb eher an (Bagger-)Seen und dergleichen, wo auch normalerweise Menschen schwimmen.
  • Trage zumindest beim ersten Mal einen kurzen Neoprenanzug. Hunde tendieren dazu, beim Schwimmen nah zu kommen. Das kann bei dir unabsichtlich zu bösen Kratzern durch die Schwimmbewegungen machenden Pfoten mit ihren Krallen führen.
  • Gehe nur dort ins Wasser, wo dein Hund problemlos hineinlaufen und wieder hinausklettern kann. Also flach abfallende Rampen oder höchstens Treppen.

Übrigens kannst du dies auch damit verbinden, Bello ans Wasser zu gewöhnen. Mach dies aber unbedingt ganz sanft mit Leckerchen und ziehe oder schubse dein Tier nie.

5. Mal so richtig schön rangeln

Sicher hast du zumindest im Netz schon einmal eine Kiste voller Welpen gesehen, die ausgeschlafen waren und so richtig übereinander herfielen und spaßeshalber rangelten, als wollten sie sich gegenseitig ans Leder. Aber wusstest du auch, dass die meisten Hunde den Spaß an dieser Rangelei ihr ganzes Leben lang behalten?

Zumindest dann, wenn dein Hund nicht zur sehr(!) stürmischen Sorte gehört, kannst du deshalb sowohl ihm wie dir einen wahren Heidenspaß bereiten, wenn du dich auf sein Niveau herabbegibst. Mach das am besten auf einem Teppich oder einem Rasen. Und dann heißt es zugreifen. Erlaubt ist wirklich alles, was nicht weh tut. Gut möglich, dass dein Tier beim ersten Mal etwas konfus wirkt, aber das legt sich schnell – und ein paar regelmäßige Rangel-Einheiten (bei denen du natürlich gewinnst) können überdies dafür sorgen, dass dein Hund ein noch klareres Bild von seinem und deinem Standing in eurem „Rudel“ bekommt.

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6. Ganz dicht beim Hund schlafen

Wenn dein Wauwau sowieso bei dir im Bett schläft, kannst du diesen Part unserer Bucket List überspringen. Wenn er jedoch anderswo nächtigt, und sei es nur direkt neben dem Bett, dann kann dieser Punkt grandios sein.

Die Vorgehensweise ist bestechend einfach: Bereite dir und deinem Hund ein Lager auf dem Boden vor. Am besten dort, wo das Tier sowieso gerne liegt. Und dann legst du dich einfach dazu. Das muss nicht abends sein, vielleicht ist dein Hund ja auch nachtmittags nach einem ausgedehnten Spaziergang müde – und auch uns Menschen kann ein solches Mittagsschläfchen guttun.

Dann heißt es nur noch dicht an Bello heranrutschen, vielleicht einen Arm um ihn legen, die Augen schließen und sich ins Traumland gleiten lassen – besonders schön im Winter, da Hunde eine ganz hervorragende „Heizdecke“ abgeben.

7. Eine Hundeleine und/oder ein Hundehalsband flechten

Zugegeben, es gibt unzählige tausend Hundeleinen, Halsbänder und Geschirre. Und vielleicht gibt es auch bei dir zuhause mehr, als dein Hund für einen Gassi-Gang benötigt. Aber: Nichts ist so persönlich wie etwas, das man selbst gemacht hat.

Besonders einfach ist es in diesem Sinn, eine Hundeleine zu fertigen. Dafür brauchst du nämlich nur stabiles Seil, dünne, reißfeste Schnur zum Nähen beziehungsweise Takeln, eine Nähnadel mit passend großer Öse und die typische „Hardware“ in Form von Metallringen und Karabinerhaken – bis auf die Nähnadel bekommst du das alles in jedem Baumarkt.

Etwas kniffliger, aber dennoch auch für Ungeübte machbar, ist das Pendant in Form eines Hundehalsbandes. Dafür benötigst du ebenfalls Metallringe, eine Steck- beziehungsweise Gurtschnalle und ansonsten bloß jenes dünne Nylon-Seil, das man im Netz nur unter dem Begriff „Paracord“ kennt (es stammt von Fallschirmschnur ab). Aus diesem Paracord kannst du mit etwas Fingerfertigkeit ein farbenfrohes Halsband flechten, welches sehr stabil ist und gleichzeitig extrem persönlich.

Tipp: Beim Anfertigen kannst du die Steuermarke in das Halsband mit-einflechten. Das verhindert künftig, dass sie herumklimpert.

8. Gemeinsam einen Film für Hunde schauen

Es heißt zwar „Hundefilm“, tatsächlich sind solche Streifen jedoch in gehörigem Maß menschbezogen – denn all diese Filme sind für menschliche Zuschauer gemacht, selbst wenn der Hauptdarsteller vier Pfoten hat. Dank des Internets, günstiger Digitalkameras und YouTube kannst du es aber auch ganz anders machen.

Dazu empfehlen wir dir, bei YouTube „Movies for Dogs“ und „TV for Dogs“ zu suchen. Du wirst eine ganze Menge Material finden, das Tiere zeigt, Naturszenarien. Und alles ist speziell auf Zuschauer mit langer Schnauze und feuchter Nase zugeschnitten.

Jetzt musst du eventuell bloß noch deinen Fernseher ein wenig tiefer auf „Hundeniveau“ hinablassen und deinen Vierbeiner davor positionieren. Vergiss natürlich nicht, dass auch dein Hund einen Kinosnack zu schätzen weiß – den allerdings solltest du ihm wohldosiert verabreichen, sonst macht es dein Bello wie du im Kino: Da ist das Popcorn auch schon oft leer, bevor der Film richtig angefangen hat.

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Bannerbild: shutterstock.com / Natalia Fedosova
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