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Hundegesundheit 15.03.2021

5 Tipps gegen Zahnstein beim Hund

Thomas by Thomas, Thomas hat das technische Know-wau äh Know-how zu dogbible beigetragen und ist nicht nur von Japan begeistert, sondern bezeichnet auch den Shiba als seinen Lieblingshund, der hoffentlich bald Einzug in seinem Rooftopgarden nehmen darf.

Zahnstein beim Hund - 5 Tipps gegen Zahnstein bei Hunden

Als Mensch putzt man zwei bis dreimal pro Tag die Zähne und geht auch alle sechs Monate zur Kontrolle zum Zahnarzt. Generell nehmen wir Zahnhygiene sehr ernst. Auch bei eurem Hund solltet ihr auf die Zahnhygiene nicht vergessen. In der Regel ist es sogar so, je kleiner die Hunderasse, um so mehr sollte auf die Zähne acht gegeben werden. Nicht, weil kleine Hunde im Allgemeinen anfälliger sind, sondern weil sich durch die oft unterschiedliche Ernährung auf den Zähnen der Vierbeiner schneller Zahnstein, Plaque und Co bilden können. Auch hecheln bestimmte Rassen sehr viel mehr als andere. Dadurch kommt ein geringer Speichelfluss zustande. Dieser begünstigt ebenfalls die Zahnsteinbildung. Hiervon betroffen sind ebenfalls kleine bis mittelgroße Hunderassen mit kurzem Kopf und kurzer Schnauze.

Weitere Ursachen für Zahnsteinbildung beim Hund

Zahnsteinbildung beim Vierbeiner entsteht durch:

  • Mineralisierte Zahnbeläge
  • Kalksalze, die sich aushärten
  • Zahnbelag durch Zucker und Kohlehydrate
  • Fehlbildung und zu wenig Abrieb

Der Zahnstein beim Hund entsteht durch mineralisierte Zahnbeläge. Werden die Zähne nicht regelmäßig gepflegt, so lagern sich zahlreiche Schichten übereinander ab, die sich später aushärten. Der Zahnstein selbst ist nicht nur unschön anzusehen, er kann auch zu schweren Problemen und Schmerzen für den Vierbeiner sorgen.

Hat sich einmal aus den Kalksalzen eine Schicht auf den Zähnen gebildet, so wird es für den Zahnsteinbelag immer einfacher, sich zu vermehren. Denn diese Oberfläche ist rau und hart und leicht können sich daran wieder neue Belege anheften.

Reste der Nahrung, Speichelbestandteile, Zellen der Schleimhaut des Tieres, Keime und Bakterien beginnen mit der Zahnsteinbildung. Es startet meist mit dem Zahnbelag, der auch unter dem Begriff Plaque bekannt ist. Durch die Mineralsalze im Maul der Tiere härtet dieser in kürzester Zeit aus und es kommt zu den unschönen Verfärbungen auf den sonst so schneeweißen Zähnen.

Zuckerhaltige Nahrung und auch Futter, welches keinen Zahnabrieb bietet, begünstigen die Zahnsteinbildung zusätzlich. Auch wenn der Hund eine Fehlstellung des Gebisses hat, kann es zu dieser Bildung an bestimmten Zähnen kommen, weil hier einfach kein Abrieb geschieht. 

shutterstock.com / MRAORAOR

Symptome einer Zahnsteinbildung und Diagnose einer Zahnsteinbildung

Ihr erkennt bei euren Vierbeinern zuerst einen leicht gelblichen Belag, der jedoch rasch braun oder auch orange werden kann. Auch wenn du mit dem Finger über den Zahn des Tieres fährst, ist dieser Belag spürbar. 

Auch kann es sein, dass ihr einen strengen Mundgeruch bei euren Fellnasen bemerkt. In diesem Fall solltet ihr sofort die Zähne des Tieres kontrollieren. 

Es kann sich auch das Zahnfleisch entzünden, es können sich Taschen im Zahnfleisch bilden und das Zahnfleisch kann sogar bluten. Meist lässt sich in diesem Fall der Zahnbelag nicht mehr einfach abkratzen. In diesem Fall ist es am Besten, ihr geht mit euren geliebten Hunden sofort zum Tierarzt.

shutterstock.com / wavebreakmedia

Therapie und Vorsorge bei Zahnsteinbildung bei Hunden

Zahnsteinentfernung kann nur vom Tierarzt durchgeführt werden. Häufig muss dafür das Tier unter Narkose gesetzt werden. Wird dies nicht gemacht, so kann dieser Zahnsteinbelag das Zahnfleisch stark zurückdrängen und es kann im schlimmsten Fall auch zu Zahnausfall kommen.

Auf jeden Fall ist es für das Tier schmerzhaft und unangenehm. Durch die Bakterien, die sich in den Taschen des Zahnfleischs sammeln, kann es zu schweren Entzündungen kommen. Aus den Taschen kann bei schweren Entzündungen sogar Eiter austreten und es kann zu einer Fistelbildung kommen.

Es wäre daher immer gut, für den Vierbeiner auch eine Zahnversicherung abzuschließen. Diese ist bei vielen Versicherungen sehr günstig. Eine Zahnsteinbehandlung kann jedoch im Fall der Fälle sehr teuer werden.

Vorbeugend hilft nur, regelmäßig Zähne putzen und auch für eine artgerechte Ernährung zu sorgen. Achtet darauf, dass eure Tiere nur hochwertiges Futter ohne Zuckerzusatz bekommen. Ihr könnt dafür eine weiche herkömmliche Zahnbürste, oder auch eine spezielle Zahnbürste für Hunde und eine Zahncreme für Tiere verwenden. Die Zähne sollten jeden Tag gereinigt werden. Auch spezielle, zahnpflegende Kauknochen sind absolut empfehlenswert. 

Bannerbild: shutterstock.com / PixieMe
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