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Hundegesundheit 15.03.2021

Tragzeit Hund - alles zur Schwangerschaft bei Hunden

Sissi by Sissi, Sissi ist Bloggerin seit 2014, auf den Hund gekommen 2018. Seitdem stolziert sie täglich ihre 10000 Schritte mit Loki durch die Welt. Der Beagdor (Labrador-Beagle Mix) ist Therapiehund für Kinder und begleitet sie auch in Schulen. Insgeheim schwärmt sie für eine französische Bulldogge als Zweithund.

Läufigkeit beim Hund

Alle acht Monate ist deine Hündin läufig. Diese fruchtbare Phase dauert bis zu drei Wochen an. In dieser Zeit kann sie also trächtig werden. Das bedeutet aber nicht, dass sie durchgehend paarungsbereit ist. So kommt es gerne einmal zu Auseinandersetzungen zwischen Rüde und Hündin, weil sie sich noch nicht besteigen lassen möchte und Rüden in diesem Punkt sehr motiviert und penetrant sein können. 

Um deiner Hündin diesen Stress zu nehmen, wäre eine gute Lösung, ihr eine Leine anzulegen um somit Rüden fernzuhalten.

shutterstock.com / Litvinov Dmitry

Tragzeit beim Hund

Die Trächtigkeit beim Hund läuft anders ab als die Schwangerschaft bei uns Menschen. 

Wie lange sind Hunde schwanger? In der Regel beträgt die Tragzeit 61-65 Tage. Die Trächtigkeit beim Hund kann sich sogar verkürzen, wenn ein großer Wurf bevor steht. Das liegt daran, dass mehr Junge auch mehr Anstrengung mit sich bringen. 

Ein genaues Geburtsdatum ist oftmals schwer auszumachen. Das Problem ist, dass es für die Vierbeiner keinen Schwangerschaftstest gibt und du es somit vielleicht auch nicht frühzeitig erkennen kannst. Hinzu kommt, dass das Sperma des Rüden bis zu zehn Tagen im Leib der Hündin überleben kann.

Erst ab dem circa 20. Tag kann der Tierarzt mittels Ultraschall oder durch Messen des Hormonspiegels eine Hunde Schwangerschaft bestätigen.

Gerade bei der ersten Trächtigkeit deines Hundes kann es sogar gut sein, dass du kaum etwas erkennst, weil sich der Körperbau oftmals nicht verändert. Dieser Fall tritt übrigens auch ein, wenn deine Hündin nur wenige Junge erwartet. 

shutterstock.com / Pawel Rajtar

Es gibt allerdings ein paar andere Anzeichen dafür:

  • Nach circa 30 Tagen können die Zitzen deiner Hündin anschwellen, manchmal werden sie auch etwas dunkler. Des Weiteren kann es gut sein, dass sie Scheidenausfluss absondert. Das alles erkennst du aber nur, wenn du genauer darauf achtest.
  • Morgenübelkeit gibt es nicht nur bei uns Menschen. Dein Vierbeiner könnte sich zu Beginn der Trächtigkeit öfters übergeben.
  • Ab dem 35. Tag tritt so langsam die Gewichtszunahme ein. Es kommt übrigens vor, dass schwangere Hündinnen gegen Ende das doppelte an Gewicht zulegen. Ab dem 40. Tag dürfte dann der vergrößerte Bauch sichtbar sein.
  • Das Verhalten deiner Hündin könnte sich verändern, indem sie beispielsweise etwas ruhiger wird oder unter Appetitlosigkeit leidet. Wenn du dir aber unsicher sein solltest, ob es an einem gesundheitlichen Problem liegen könnte, suche lieber einen Tierarzt auf.
  • Wenn die Jungen im Bauch wachsen und mehr Nährstoffe benötigen, sollte sich der Appetit der Hündin deutlich steigern. Dies tritt in der Regel ab der zweiten Hälfte der Trächtigkeit ein. Natürlich solltest du dann die Menge des Futters anpassen.
  • Ab dem 30. Tag ist es möglich, dass der Tierarzt durch Abtasten deiner Hündin die Anzahl der Jungen nennen kann. Allerdings kommt es gerne einmal vor, dass diese Zahl nicht stimmt. Bereite dich also darauf vor, dass es am Ende doch mehr Welpen sein könnten, als ursprünglich gedacht.
Bannerbild: shutterstock.com / acha0077
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