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Tipps zur Hundehaltung 15.03.2021

5 Tipps für die Hundepfoten bei Kälte und Schnee

Sissi by Sissi, Sissi ist Bloggerin seit 2014, auf den Hund gekommen 2018. Seitdem stolziert sie täglich ihre 10000 Schritte mit Loki durch die Welt. Der Beagdor (Labrador-Beagle Mix) ist Therapiehund für Kinder und begleitet sie auch in Schulen. Insgeheim schwärmt sie für eine französische Bulldogge als Zweithund.

Hundepfoten vor Kälte & Schnee schützen: Schwungvoll durch den Winter

Endlich ist er da, der Winter! Nicht nur wir Zweibeiner, auch unsere Vierbeiner genießen die kalte Jahreszeit. Während es sich Katzen gerne im Haus gemütlich machen, ist einer jetzt in seinem Element: dein Hund. Es ist immer wieder ein lustiger Anblick, wie unsere Hunde durch den Tiefschnee laufen, dem Schneeball nachjagen und sich in der weißen Pracht herumwälzen. Hundepfoten sind jedoch sehr empfindlich und benötigen gerade im Winter viel Pflege. Mit den folgenden fünf Tipps kommt ihr gut durch den Winter.

Tipp 1: Hundepfoten eincremen

Creme deinem Liebling vor dem Gassigehen die Pfoten mit einer Pfotenschutzsalbe ein. Damit verhinderst du, dass Streusalz eindringen kann. Für die Pfotenpflege verwendest du eine Salbe, Creme oder einen Pfotenspray. Das hält die Pfoten geschmeidig und schützt vor Streusalz.

Wichtig: Nur Salben, Sprays oder Cremen verwenden, die keine für den Hund giftigen Stoffe enthalten, denn er wird nach dem Eincremen mit Sicherheit an den Pfoten lecken. Verwende nur natürliche Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Ringelblumen- und Kamillenextrakte oder Salben auf Bienenwachsbasis.

shutterstock.com / OlesyaNickolaeva

Tipp 2: Fell kürzen

Langes Fell zwischen den Ballen solltest du im Winter kürzen. Dann können sich dort keine Eis- und Schneeklumpen bilden. Falls du das Fell nicht selbst kürzen möchtest, im Hundesalon wird das Fell fachmännisch gekürzt.

Tipp 3: Nach dem Gassigehen Pfoten reinigen

Es ist so herrlich, sich im Schnee auszutoben. Fast alle Hunde lieben die weiße Pracht. Nach dem Spaziergang musst du deinem Vierbeiner die Pfoten mit warmen Wasser reinigen. Dafür benötigst du eine Schüssel mit lauwarmen Wasser, einen Lappen und ein Tuch zum Trockenwischen. Mit dem Lappen und dem warmen Wasser entfernst du vorsichtig Schneereste, Streusplitt und Streusalz von den Pfoten deines Tieres.

Hat sich dein Hund trotz deiner Fürsorge Streusplitt eingetreten, bedeutet das starke Schmerzen für dein Tier. Kleine Splitter entfernst du mit der Pinzette, bei größeren Teilen gehe mit deinem Liebling sofort zum Tierarzt.

Tipp 4: Achte darauf, dass dein Hund nicht die Pfoten leckt

Kommt ihr nach Hause, reinige deinem Hund sofort die Pfoten und achte darauf, dass er dir nicht zuvorkommt und seine Pfoten leckt. Dein Vierbeiner kann dadurch Durchfall bekommen, denn das Streumittel tut dem Hundemagen überhaupt nicht gut. Das ist auch der Grund, warum du immer darauf achten musst, dass dein Hund keinen Schnee frisst. Ist leichter gesagt als getan, weil Hunde lieben es, Schnee zu fressen. Der Schnee ist für Hundemägen jedoch zu kalt und enthält Verunreinigungen in Form von Streusalz und Auftaumitteln.

shutterstock.com / Eve Photography

Tipp 5: Hundeschuhe für sehr empfindliche Pfoten

Hundeschuhe polarisieren und über die Sinnhaftigkeit wird heftig diskutiert. Befürworter und Gegner liefern sich in der Regel einen heftigen Schlagabtausch. Von Quälerei bis hin zu Gleichgewichtsproblemen reichen die Diskussionen. Für sehr empfindliche Hundepfoten sind sie aber im Winter ein guter Pfotenschutz. Vorausgesetzt, die Größe passt und sie verrutschen nicht.

shutterstock.com / Lunja
Bannerbild: shutterstock.com / MPH Photos
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