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Hundegesundheit 15.03.2021

Bauchschmerzen beim Hund erkennen

Thomas by Thomas, Thomas hat das technische Know-wau äh Know-how zu dogbible beigetragen und ist nicht nur von Japan begeistert, sondern bezeichnet auch den Shiba als seinen Lieblingshund, der hoffentlich bald Einzug in seinem Rooftopgarden nehmen darf.

Das Lieblingsleckerli bleibt unangerührt liegen und Ballspielen macht heute auch keinen Spaß? Magen- oder Bauchschmerzen beim Hund können sich auf unterschiedliche Arten bemerkbar machen. Mit diesem Beitrag möchten wir euch helfen, die ersten Anzeichen für Bauchweh richtig zu deuten, mögliche Ursachen für die Schmerzen näher beleuchten und zeigen, wie ihr eurem Vierbeiner am besten helfen könnt.

Wie erkenne ich Bauchschmerzen beim Hund?

Wie eingangs bereits erwähnt, sind Futterverweigerung und Lustlosigkeit gute Anzeichen für Schmerzen. Ihr kennt euren Vierbeiner am besten. Ist er oder sie normalerweise ein Balljunkie und würdigt das Spielzeug plötzlich keines Blickes mehr, muss man sich gar nicht erst die Frage stellen, ob etwas nicht stimmt, dann liegt der Fall klar auf der Hand. Allerdings zeigt nicht jeder Hund Schmerzen so eindeutig an, sodass manchmal etwas genauer hingesehen werden muss:

  • häufiges Belecken der Nase oder auch nur Rausstrecken der Zunge
  • verhärtete Bauchdecke und verkrampfte Haltung 
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Erbrechen oder Durchfall

Das alles sind Zeichen, bzw. Begleiterscheinungen von Bauchschmerzen, bis auf das auffallend häufige Belecken der Nase, was allgemein Schmerzen bedeutet. 

Woher kommen die Schmerzen bei Hunden?

Es muss nicht immer sofort eine ernste Erkrankung dahinterstecken. Magenschmerzen können Hunde jeden Alters betreffen, doch vor allem bei Welpen oder Hunden im Rentenalter können Magenschmerzen, Erbrechen und Durchfall auch die Folge von Stress sein. Weitere Auslöser sind:

  • ein Infekt
  • Futterunverträglichkeiten
  • Wurminfektionen
  • Fremdkörper im Magen durch Schlucken von Spielzeugteilen oder anderen unverdaulichen Gegenständen
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • schwerwiegendere Erkrankungen wie Krebserkrankungen oder Magengeschwüre

Eine leichte Magenverstimmung geht bei einem ansonsten gesunden Tier normalerweise vorbei, ohne dass ihr einen Tierarzt aufsuchen müsst. Kocht eurem Schatz Reis und Hühnchen, mischt ein wenig gekochte Karotten darunter und bietet es ihm in kleineren Portionen über den Tag verteilt an. Achtet bei Durchfall besonders darauf, dass der Hund immer Zugang zu genug Wasser hat, um die verlorene Flüssigkeit wieder aufzufüllen. Schaut euch die Hinterlassenschaften am besten auch an. Das mag eklig sein, kann aber mitunter wichtige Hinweise auf Erkrankungen enthalten. Entdeckt ihr Blut, solltet ihr sofort zum Tierarzt gehen. Nehmt dafür am besten direkt eine Probe des Haufens mit. 

shutterstock.com / 135pixels

Wichtig: Blut im Kot ist nicht immer rot. Auch schwarzer Kot kann auf Blutungen im Darm hinweisen, die etwas früher im Verdauungstrakt stattgefunden haben, weswegen sich das Blut verfärbt hat.

Auf dieselbe aufmerksame Art und Weise solltet ihr euch Erbrochenes ansehen. Hat eurer Vierbeiner vielleicht etwas gefressen, was partout nicht in einen Hundemagen gehört, kommen vielleicht Teile oder sogar alles auf diesem Weg wieder heraus. Größere Knochenstücke, Teile von Gummispielzeugen oder ähnliches werden gerne mal verschluckt. In diesem Fall gilt, wie bei blutigem oder länger anhaltendem Durchfall (48 Stunden und flüssig), ab zum Tierarzt.

Was erwartet mich beim Tierarzt wenn mein Hund Bauchweh hat?

Die Behandlungsmethoden vom Magenschmerzen bei Hunden unterscheiden sich je nach Ursache. Ultraschalluntersuchungen, Röntgenaufnahmen oder die Verabreichung von Wurmkuren oder Schmerzmitteln für Hunde. Hierbei gilt, wie bei allen Medikamenten: Gebt das Schmerzmittel eurem Hund nur in Absprache mit dem Tierarzt.

Erklärung: Wir sind keine Ärzte! Bitte immer einen Arzt aufsuche, wenn ihr euch nicht sicher seid!!

Bannerbild: shutterstock.com / Patryk Kosmider
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