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Hunderatgeber 15.03.2021

Arbeitshunde - eine Beschreibung der Einsätze von Hunden im Berufsleben

Thomas by Thomas, Thomas hat das technische Know-wau äh Know-how zu dogbible beigetragen und ist nicht nur von Japan begeistert, sondern bezeichnet auch den Shiba als seinen Lieblingshund, der hoffentlich bald Einzug in seinem Rooftopgarden nehmen darf.

Arbeitshunde - warum wir auf die vierbeinigen Helfer angewiesen sind.

Der beste Freund des Menschen ist der Hund. 

Er erfreut uns in vieler Hinsicht als treuer Begleiter oder gemütlicher Zeitgenosse, aber auch als berufliche Unterstützung. Doch was kann der Vierbeiner, was wir Menschen nicht können? Und warum ist er aus vielen Berufsfeldern nicht mehr wegzudenken?

Der Arbeitshund

Zu den Arbeitshunden gehören alle Hunde, die für eine bestimmte Aufgabe ausgebildet wurden und eingesetzt werden. Dazu zählen ebenfalls die Blindenführhunde und alle nachfolgenden Kategorien die ich euch nun näher beschreiben werde.

shutterstock.com / gpointstudio

Der Polizeihund

Beginnen wir mit dem Polizeihund. Dieser ist auch als Diensthund bekannt. Seine Geschichte begann Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts. Damals wurden erstmals Doggen zum Personenschutz eingesetzt, heute sind es überwiegend belgische Schäferhunde. Sie dienen der Polizei als Hilfsmittel zur Täterüberwältigung sowie zum eigen Schutz vor Angriffen. Die Ausbildung der Hunde findet unter anderem in Hamburg statt und kann im Alter von zwölf Monaten begonnen werden. Nach sechs bis zwölf Monaten lernen und trainieren darf der Polizeihund seine Arbeit aufnehmen.

Der Drogensuchhund

Eine weitere Kategorie der Arbeitshunde bildet der Drogensuchhund. Er gehört ebenfalls zu den Diensthunden und wird beim Zoll sowie im Strafvollzug zur Drogen-, Sprengstoff,- und Waffensuche eingesetzt. Hat ein Hund eine Fährte gewittert, beginnt er zu kratzen. Je nach Ausbildung kann der Fund auch stumm dem Beamten, zum Beispiel durch Hinsetzen, signalisiert werden. Dies ist der Fall, wenn die Aufmerksamkeit von Dritten vermieden werden soll. 

Der Rettungshund

Der lebensrettende Vierbeiner absolviert eine Rettungshundeprüfung und wird in vielen Gebieten eingesetzt. Unter anderem auch bei der Fährtensuche. Wird eine Person in einem Wald vermisst, dient der Hund als Wegweiser. Auch bei der Trümmersuche nach einem Erdbeben oder Gebäudeeinsturz rettet dieser Hund Leben. Einige Rettungshunde sind erfahrene Schwimmer und bewahren Menschen vor dem Ertrinken.

Lawinenhund

Der Lawinenhund gehört zu den Rettungshunden und hat schon viele Menschen aus Lawinen befreit. Wenn es zu einem Lawinenunglück kommt, muss es schnell gehen. Die Bergwacht ist mit ihren Hunden als erstes an der Unfallstelle und muss handeln. Wo der Mensch und die Geräte durch ihren zu schlechten Spürsinn und ihrer Langsamkeit versagen, ist der Lawinenhund mit seinem Geruchssinn an erster Stelle.

Der Therapiehund

Der Therapiehund arbeitet überwiegend in medizinischen Einrichtungen und wird unter anderem zur Psychotherapie, Ergotherapie und Heilpädagogik eingesetzt.

Die einfach Anwesenheit von Hunden kann den Blutdruck und den Puls senken, die Patienten können sich durch den Hund besser entspannen und sind empfänglicher für die spezifischen Therapien. Für den behandelnden Arzt ist der Therapiehund eine große Unterstützung. 

Jeder Berufshund ist individuell. Ihre Vorteile der Geruchssinn und die Affinität zur Fährtensuche, machen ihn unersetzbar. Viele Berufsfelder sind auf Hunde angewiesen. Er ist da, wo die Menschen und die Technik an ihre Grenzen stoßen. 

Bannerbild: shutterstock.com / Dragosh Co
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