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Hundegesundheit 15.03.2021

5 Tipps um Gelenkprobleme beim Hund vorzubeugen

Thomas by Thomas, Thomas hat das technische Know-wau äh Know-how zu dogbible beigetragen und ist nicht nur von Japan begeistert, sondern bezeichnet auch den Shiba als seinen Lieblingshund, der hoffentlich bald Einzug in seinem Rooftopgarden nehmen darf.

Vorbeugung von Gelenkproblemen beim Hund

Bei den Krankheiten von Hunden liegen die Gelenkerkrankungen im oberen Bereich der Häufigkeit. Es trifft nicht nur die großen Rassen. Dieses Problem kann bei jedem Hund egal welche Rasse oder Größe auftreten. Teilweise sind die Grundlagen für künftige Gelenkbeschwerden genetisch festgelegt. Aber trotzdem könnt ihr durch euer verantwortungsbewusstes Handeln vieles verhindern oder abschwächen.

shutterstock.com / Xkunclova

Grundlagen gegen Gelenkprobleme beim Hund – Tipp 1

Wenn euer Hund noch im Welpen- oder Junghundealter ist, könnt ihr durch eine ausgewogene altersgerechte Ernährung eurem Vierbeiner einen guten Start ins Leben ermöglichen. Hochwertiges Futter ist für die Entwicklung der Gelenke und Knorpel des Bewegungsapparates sehr wichtig. Aber Achtung. Zuviel des guten ist schlecht. Euer Liebling darf nicht zu schnell wachsen. Das verursacht später wiederum ebenfalls Gelenkprobleme. Eine altersgerechte Bewegung ohne große Sprünge, hohe Hindernisse oder ähnlichem nützt dem gesunden Wachstum der Muskeln, Sehnen, Knorpel und Gelenke. Bewegung ist gut, aber nicht stundenlang. Für regelmäßige sportliche Tätigkeit (Springen, Drehen, Ziehen) sollte euer Hund ausgewachsen sein. Also in diesem Alter achtet bitte auf:

  • ausgewogenes Welpen- und Junghundefutter
  • altersgerechtes Wachstum
  • keine Treppen
  • nicht in oder aus dem Auto springen
  • Spiele mit Ball oder Disk ohne große Sprünge und Drehungen

Probleme der Hundegelenke verhindern – Tipp 2

Ist euere Fellnase erwachsen könnt ihr gegen diese Problematik ebenfalls etwas machen. Oftmals sind die Sünden des Vorbesitzers nicht bekannt oder ihr habt euren Hund aus dem Tierschutz. Hier kannst du durch eine hochwertige Ernährung noch einiges gut machen. Passe die Bewegungsabläufe (Gassigehen, Spielen, Sport) den Bedürfnissen deines Hundes an. Die Liebe geht durch den Magen, sagt man, aber bitte nicht beim Hund. Verhindere Übergewicht. Berechne die Tagesration des Futters inklusive der Leckerlis und nach der täglichen Bewegung.

  • ausgewogene Ernährung
  • kein Übergewicht
  • altersgerechte Bewegung
  • Spielen und Sport auf die Rasse abgestimmt

Krankheiten von Hunden – Tipp 3

Die Arthrose ist keine Krankheit nur von alten Hunden. Sie kann in jüngeren Jahren durch eine nicht ausgeheilte Entzündung entstehen. Ihr findet ausreichend Informationen über Arthrose in den kommenden Wochen als Blogpost. Trotz dieser Erkrankung kann euer Hund weiterhin viel Spaß am Leben haben. Die Bewegungsabläufe sollten angepasst sein, dann entstehen keine weiteren Probleme der Hundegelenke. Vor dem Toben sollte sich euer Hund „warmlaufen“. Ein weiches und warmes Hundebett kann die Entspannung des Hundekörpers inklusive der Gelenke fördern. Benutze eine Rampe für das Einsteigen ins Auto.

  1. gemütliches Warmlaufen
  2. weiches Hundebett
  3. Hunderampe fürs Auto
  4. Suchspiele
  5. Wasserspiele und schwimmen

Hundephysiotherapie – Tipp 4

Entspannung und Massage muss nicht erst eingesetzt werden, wenn bereits Gelenkprobleme beim Hund vorhanden sind. Viele „Hundesportler“ nutzen dieses Angebot als Prophylaxe. Die regelmäßige Entfernung von Blockaden an der Wirbelsäule kann größeren Gelenkproblemen entgegenwirken. Hundesenioren werden durch eine Behandlung beim Hundephysiotherapeuten wieder beweglicher. Was dem Menschen guttut, hilft auch eurem Hund.

Gezieltes Training – Tipp 5

Das Hüftgelenk ist nicht perfekt. Eine Röntgenaufnahme hat das festgestellt. Bei der regelmäßigen Bewegung „Trab“ wird die Stärkung der Muskulatur angeregt. Geht mit eurem Hund Fahrradfahren, nicht auf Teer- oder Schotterstraßen. Außerdem sollte euer Hund nicht im Freilauf sein. Gewöhnt euch ein „hundegerechtes“ Tempo an, das heißt, euer Hund sollte problemlos traben können. Natürlich dürft ihr euren Hund nicht überfordern. Am Anfang kurze Sequenzen, die später gesteigert werden. Die Muskeln der Hinterhand werden gestärkt und stützen den Hüftgelenksbereich. Mögliche Beschwerden können dadurch erst in den späteren Jahren auftreten.

Bannerbild: shutterstock.com / Annette Shaff
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