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Hundeerziehung 15.03.2021

Warum dein Hund im Bett schlafen sollte! Tipps und Gründe

Sissi by Sissi, Sissi ist Bloggerin seit 2014, auf den Hund gekommen 2018. Seitdem stolziert sie täglich ihre 10000 Schritte mit Loki durch die Welt. Der Beagdor (Labrador-Beagle Mix) ist Therapiehund für Kinder und begleitet sie auch in Schulen. Insgeheim schwärmt sie für eine französische Bulldogge als Zweithund.

Der Hund im Bett

Jeder, der einen Hund hat, weiß folgendes: kaum zieht der kleine ein, möchte man den süßen Welpen immer um sich herum haben – für viele Leute schließt diese Tatsache auch die Couch oder das Bett nicht aus. Doch hat sich der Vierbeiner ein Mal an den Luxus des Möbelstücks und der Nähe zum Lieblingsmensch gewöhnt, möchte er diesen auch nicht mehr aufgeben. Doch je größer der Hund wird, entsteht unter Freunden oder Partnern häufig die Diskussion: Der Hund schläft im Bett – muss das sein? Sollte es ihm verboten werden? Wo liegen die Vor- und Nachteile? In diesem Blog möchte ich euch einen kleinen Einblick in diese Thematik geben.

Laut Studie schlafen Frauen besser mit Hund im Bett

2018 befragten drei US-amerikanische Forscher circa 1000 Tierbesitzerinnen, ob sie ihr Tier mit ins Bett nehmen und wie sie dazu stehen. Wer die Studie selber lesen möchte, findet vorerst das Abstract, allerdings auf Englisch, hier: https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/08927936.2018.1529354.

Die Ergebnisse haben wir für dich aber schon hier kurz zusammengefasst. 55% der befragten Hundehalterinnen nahmen ihre Hunde mit ins Bett. Von ihnen wiederum gaben 57% an, sich nachts mit ihrem Hund an der Seite:

  • sicherer zu fühlen
  • ruhiger zu schlafen als z.B. mit einer Katze oder einem weiteren Menschen
  • ein emotional positives Einschlaferlebnis zu haben 
shutterstock.com / Michael Pettigrew

Bestimmt kannst auch du nachvollziehen, wie entspann es sein kann, das Gesicht seines Tieres ganz entspannt neben sich liegen zu sehen. Vielen Tierhaltern hilft auch der ruhige Atem der Tiere, selber besser abschalten zu können. Von diesem Standpunkt aus dürfte dein Hund also gerne mit dir die Matratze teilen, wenn es niemanden von euch stört (und natürlich auch den Partner nicht).

Nachteile des Hundes im Bett

Unbestreitbar ist aber auch, dass einige Menschen – vor allem solche, die selber keine Haustiere halten – nicht verstehen können, was ein Tier im Bett zu suchen hat. Die Argumente dieser Leute wiederholen sich häufig. Oft kommen dabei vor:

  • der Hund im Bett nimmt zu viel Platz ein
  • das ganze Bett ist voller Haare
  • die Bettwäsche riecht nach Hund
  • das Tier sabbert oder pinkelt gar ins Bett 

Dies trifft natürlich bei weitem nicht auf alle Tiere oder Hunde zu. Bestimmt musst du dein Bett öfter mal „enthaaren“ oder die Bettwäsche wechseln als Leute ohne Haustiere. Aber dies muss ja auch nicht unbedingt ein negativer Effekt sein, oder?

Sollte dem Hund das Bett verboten werden?

Wie dem Artikel bereits zu entnehmen ist, gibt es bei dieser Frage keine richtige oder falsche Antwort. Für beide Seiten gibt es Argumente, die du nun aber selber abwägen musst. Je nachdem, wie man damit zurechtkommt, wenn der Hund mit Bett schläft, spricht nichts wirklich dafür oder dagegen. Ein Verbot ist meistens ohnehin schwer umzusetzen, denn sobald man die Wohnung verlässt oder eingeschlafen ist, schleichen sich die Vierbeiner meistens doch ins Bett. Hier käme es auf die richtige Taktik an, dem Hund etwas schonend und langfristig beizubringen. Aber wenn wir ehrlich sind - wer könnte ihnen den Wunsch, immer bei dem Lieblingsmenschen zu sein, auch übel nehmen? 

Bannerbild: shutterstock.com / Elena Vasilchenko
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