Lebensmittel, Küche, Gericht, Zutaten, Superfood, natürliche Lebensmittel, Produkte, Rezept, Superfrucht, Schüssel, rohes hundefutter, fleisch als barf futter
Hundefutter 01.06.2021

Barfen für Anfänger - alles was ihr über das natürliche füttern von Hunden wissen müsst

Thomas by Thomas, Thomas hat das technische Know-wau äh Know-how zu dogbible beigetragen und ist nicht nur von Japan begeistert, sondern bezeichnet auch den Shiba als seinen Lieblingshund, der hoffentlich bald Einzug in seinem Rooftopgarden nehmen darf.

Barfen für Anfänger – alles was ihr über das natürliche Füttern von Hunden wissen müsst

Sicher hast du schon mal vom Barfen für Hunde gehört. Vielleicht fragst du dich, ob du deinen Hund lieber nicht mehr mit Fertigfutter füttern solltest. Du überlegst, seine Fütterung umzustellen. Aber was ist das eigentlich dieses Barfen? Ist es wirklich gut für deinen Hund und das richtige für dich? Und wie macht man das?

Barf Hund – was ist das?

Beginnen wir damit, was Barf eigentlich bedeutet. Im Deutschen steht BARF für „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“. Diese Definition stammt von der deutschen Barf-Expertin Swanie Simon.

Barfer möchten ihren Hund so füttern, wie sich seine Vorfahren in der freien Natur ernährt haben. Als Vorbild dienen die Fressgewohnheiten von Wildhunden und Wölfen. Barfer geben ihrem Hund rohes Fleisch, Knochen und Gemüse. Dabei orientieren sie sich an der Zusammensetzung von Beutetieren. 

Gericht, Essen, Küche, Obstsalat, Zutaten, Essen, Superfood, Mittagessen, Produzieren, Komfort Essen, barf futter für den hund, barfen für anfänger, roher fleisch füttern shutterstock.com / stockcreations

Für Barfanfänger gilt: Studieren geht über probieren

Zunächst solltest du dich unbedingt gut informieren. Du schadest deinem Hund, wenn du ihn ohne ausreichendes Wissen mit Rohfleisch ernährst. Informiere dich zuallererst ausführlich und entscheide dann erst, ob du deinen Hund wirklich nach dieser Methode füttern möchtest. Man kann sich mit Büchern, im Internet oder durch Seminare schlaumachen. Ist dir das zu kompliziert, kannst du einen zertifizierten BARF-Berater suchen. Der versorgt dich individuell mit allen Informationen. Das hat natürlich seinen Preis. Du kannst dir auch Rat vom Tierarzt holen. Oder frag mal den Züchter oder das Tierheim, wo du deinen Hund geholt hast.

Sehr zu empfehlen ist die Webseite von Swanie Simon.

Sie ist Tierheilpraktikerin und gilt in Deutschland als Expertin für Barf. Frau Simon war Hundetrainerin, Zwingermeisterin und Tierarzthelferin in den USA. Dabei entwickelte sie ihr Interesse für eine optimale Ernährung von Hunden und stieß auf die Rohernährung. Auch die Bücher von Swanie Simon sind ein guter Einstieg in das Thema Barfen. Empfehlenswerte Bücher für Anfänger sind z. B. „BARF – Biologisch Artgerechtes Rohes Futter für Hunde“ von Swanie Simon und „Das Barf-Buch“ von Nadine Wolf.

Barfen Shop

Als Barfer machst du deinem Hund nicht länger einfach nur eine Dose Fertigfutter auf. Sein Futter muss tagtäglich aus frischen, rohen Zutaten selber zusammengestellt werden. Das erfordert einiges an Mühe und Fachwissen. Wenn du dir nun nicht zutraust, die Futterration für deinen Hund selbst zusammenzustellen, kannst du dir Hilfe holen. Inzwischen gibt es fast überall sogenannte Barfshops. Hier kannst du die Futterzutaten kaufen und Beratung finden.

Fleischanbieter suchen

Du musst einen Fleischanbieter suchen, wo du das Rohfleisch kaufst. Supermärkte sind weniger geeignet. Das Fleisch kann von Schlachthöfen, Bauern, ortsansässigen Barfshops oder Online-Barfshops bezogen werden. Achte beim Einkauf auf gute Qualität aller Zutaten. Prüfe bei Ernährungsberatern, ob diese seriös und kompetent sind.

BARF Futterplan erstellen

Du musst dir einen Futterplan erstellen oder erstellen lassen, individuell angepasst für deinen Hund. Im Internet gibt es Barf-Rechner.

Wie könnte ein Barf-Rezept für deinen Hund aussehen? Hier sind einige Beispiele:

Grundrezept: 

  • 80 % tierische Zutaten (50 % Muskelfleisch, 20 % Pansen, 15 % Innereien, 15 % Knochen)
  • 20 % pflanzliche Zutaten (Gemüse, Getreide oder Obst)
  • Zusätze (Öle, Seealgen, Bierhefe etc.)

Rezeptidee: 

  • Hähnchenmägen 
  • Rinderleber
  • Rindernetzmagen
  • Gemüse-Mix
  • Butter
  • Ei
  • Leinöl

Rezeptidee:

  • Rindermuskelfleisch mit Rinderpansen
  • Gemüse-Mix
  • Omega-3-6-Öl

Die Mengen musst du jeweils individuell auf deinen Hund abstimmen (unter Berücksichtigung von Gewicht, Alter, Aktivität etc.).

Umstellung

Hunde vertragen keine plötzliche Futterumstellung. Die Umstellung muss vorsichtig nach und nach erfolgen. Gute Tipps findest du in Nadine Wolfs Leitfaden „Barfen für Anfänger“.

Fazit

Entscheide in aller Ruhe, ob Barfen für dich und deinen Hund wirklich die passende Fütterungsmethode ist.

Bannerbild: shutterstock.com / stockcreations
Danke fürs Lesen
Abonniere unseren Newsletter,
um immer über Hundetrends informiert zu bleiben.
Wir werden deinen Posteingang nicht spammen! Wir werden deine E-Mail-Adresse weder verkaufen noch vermieten.
Weitere Informationen findest du in unseren Datenschutzbestimmungen