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Hundeerziehung 01.06.2021

3 Tipps für das Ballspielen mit dem Hund

Johann by Johann, Johann ist Hundpapa seit 2018 und Hundefan seit 1986.

3 Tipps für das Ballspielen mit dem Hund

Manche Hunde sind richtiggehende Balljunkies. Mit seinem Hund Ball zu spielen gehört zum Leben mit einem Hund dazu. Jedoch ist es ohne Regeln gar nicht so einfach. Schnell kann es passieren, dass der Hund nicht mehr hört oder man aus dem Spiel nicht mehr herausfindet, weil der Hund immer weiter bettelt. Um euch ein schönes und entspanntes Ballspielen mit eurem Hund zu ermöglichen, haben wir hier drei Tipps zusammen gefasst. Wenn ihr diese drei Tipps beherzigt, werdet ihr selbst und euer Hund viel Freude am Ballspielen haben. 

Warum können Balljunkies gefährlich sein?

Viele Hunde vergessen beim Ballspielen alles um sich herum. Sie jagen voller Freude dem Ball hinterher, ohne Rücksicht auf Verluste. Dabei können sie schnell alle Vorsicht vergessen und aus Versehen auf die Straße laufen oder einen Passanten umrennen. Auch können sie anderen Hunden und Hundebesitzern gegenüber plötzlich aggressiv werden. Um das zu Vermeiden, müsst ihr eurem Hund ein paar Regeln beibringen. Wenn ihr diese mit ihm eingeübt habt und er sie verinnerlicht hat, dann könnt ihr zusammen Ball spielen. 

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Wenn der Hund überfordert ist 

Nicht nur der Hund kann anderen gefährlich werden oder sich selbst in Gefahr bringen. Auch ihr könnt beim Ballspielen einiges falsch machen. Spielt ihr nämlich zu lange oder zu wild, kann es für euren Hund ernsthafte, gesundheitliche Schäden mit sich bringen. Gerade Balljunkies bekommen gar nicht richtig mit, dass sie eigentlich erschöpft oder durstig sind. Das kann zum Beispiel zu Gelenkproblemen beim Hund führen. 

Drei Tipps zum Ballspielen mit dem Hund

  • Tipp 1: Aufwärmung für den Hund
  • Tipp 2: Klare Positionen beibringen
  • Tipp 3: Der Mensch bestimmt das Ende des Spiels

Aufwärmung für den Hund

Damit die Gelenke des Hundes geschont werden, ist es wichtig, dass er sich vorher aufwärmen kann. Das ist dasselbe, wie wenn wir einen Sprint laufen wollen. Ohne Aufwärmübungen würden unsere Muskeln und Bänder schnell reißen oder schmerzen. Am besten eignet sich beim Hund leichtes Einlaufen, zum Beispiel schnelles Spazieren gehen oder den Ball erstmal nur in kurze Entfernung zu werfen. 

Klare Positionen beibringen

Für ein Ballspiel sollte euer Hund bereits klar Aufforderungen wie "Bring", "Sitz" oder "Hol" kennen und befolgen können. Am besten startet der Hund immer aus einer ruhigen Position heraus. So habt ihr die Kontrolle darüber, dass euer Hund auf euch hört und nicht einem anderen Menschen in die Quere kommt. Der Hund startet zum Beispiel aus der Position "Sitz" und soll erst loslaufen, wenn ihr "Hol" ruft. 

Der Mensch bestimmt das Ende des Spiels

Zu guter Letzt ist es wichtig, dass ihr das Spiel beendet und nicht der Hund. Dabei solltet ihr feinfühlig beobachten, ob euer Hund müde wird. Wenn ja, solltet ihr das Spiel zeitnah beenden. Wichtig ist vor allem, dass der Hund nicht euch überzeugt noch mal und noch mal zu werfen, obwohl ihr eigentlich genug von dem Spiel habt. Ihr bestimmt, wann das Spiel zu Ende ist. Der Hund muss lernen, sich auf das nächste Spiel zu freuen und nicht zu betteln. 

Bannerbild: shutterstock.com / TeamDAF
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