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Tipps zur Hundehaltung 01.06.2021

Augen auf beim Welpenkauf

Sissi by Sissi, Sissi ist Bloggerin seit 2014, auf den Hund gekommen 2018. Seitdem stolziert sie täglich ihre 10000 Schritte mit Loki durch die Welt. Der Beagdor (Labrador-Beagle Mix) ist Therapiehund für Kinder und begleitet sie auch in Schulen. Insgeheim schwärmt sie für eine französische Bulldogge als Zweithund.

Du zählst zu den Tierliebhabern und möchtest unbedingt einen treuen Gefährten an deiner Seite? Deine Kinder wollen unbedingt ein Haustier und schwören, dass ausschließlich sie sich darum kümmern? Zeit, in irgendeine Webseite reinzuschneien und einen Welpen zu kaufen! Oder?

Welpenkauf - das müsst ihr beachten

Achtet auf einige Dinge, bevor ihr euch einen Welpen kauft! Diese Sachen solltet ihr bedenken:

pyräneischer Berghund, weißer Pyrenäenberghundes oder auch Patou genannt, Weißer kleiner Welpe, einer der größten Rassen der Welt, Hund ähnlich Golden Retriever shutterstock.com / deniss09

Warum ein Hund keine Katze ist

Viele Menschen lieben Hunde und hätten gerne selbst einen, vergessen jedoch, was für einen hohen Zeitaufwand sie für solche Vierbeiner aufwenden müssen. Ein Hund ist ein treuer Gefährte und ein extrem soziales Tier. Anders als Katzen, die auch mal sich selbst genügen, möchte ein Hund stets bei seinem Rudel sein – in diesem Fall nun einmal seine Familie. Bevor du dir einen Welpen kaufst, musst du dir also gewisse Dinge überlegen:

  • Reicht meine Zeit wirklich für einen Hund aus?
  • Ist mein Platz ausreichend?
  • Ist ein Welpenkauf finanziell machbar?
  • Wer genau versorgt den Hund?
  • Kann ich einem Hund zehn bis zwanzig Jahre – je nach Rasse – gerecht werden?

All diese Punkte sollten gesichert sein, bevor du dir einen Welpen kaufst.

Worauf muss ich beim Welpenkauf achten?

Wenn du lange Spaß an deinem Hund haben möchtest, solltest du beim Welpenkauf auf verschiedene Dinge achten, denn nicht jeder Züchter ist seriös.

Du solltest das Muttertier der Welpen unbedingt besichtigen und beobachten, wie sie mit den Welpen umgeht. Tritt sie ihnen gegenüber aggressiv auf, kann es durchaus sein, dass sie nur ein Alibitier ist und gar nicht die Mutter der angebotenen Welpen. Nimm dir Zeit für deine Beobachtungen. Ein seriöser Züchter wird das verstehen.

Achte auf marktübliche Preise, wenn du einen Welpen kaufen willst. Ist der Preis viel zu niedrig, kann es gut sein, dass es sich bei dem angeblichen Züchter um einen skrupellosen Vermehrer handelt.

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Kauf niemals Welpen von Parkplätzen oder Hinterhöfen! Ein guter Züchter bietet seine Welpen niemals jedem x-beliebigen Kunden an, sondern möchte auch herausfinden, ob es seinen Hunden gut gehen wird. Er wird dir ebenfalls Fragen stellen und gegebenenfalls um Fotos des neuen Zuhauses bitten. Ein Kaufvertrag ist hierbei obligatorisch und es sollten mehrere Besuchstermine stattfinden. Machen sowohl Welpen, als auch Muttertier noch einen guten Eindruck – sind sie wohlgenährt, haben glänzende Augen sowie gepflegtes Fell – kannst du dem Züchter getrost vertrauen. Händler auf Parkplätzen hingegen verkaufen in aller Regel geschmuggelte Welpen, die in erbärmlichen Verhältnissen geboren wurden. Tierwohl ist für sie ein Fremdwort.

Die Welpenausstattung

Was für einen Welpen benötigt wird, kann rasseabhängig sein, doch gewisse Dinge gehören zur Grundausstattung dazu:

  • ein Futter- und ein Wassernapf
  • ein Körbchen oder eine Decke, damit der Hund seinen geschützten Platz im Haus hat
  • eine Transportbox fürs Auto
  • Leckerlis und eventuell eine Leckerlidose für unterwegs
  • Welpenfutter und Kauknochen
  • Leine, Halsband und/oder Geschirr

Der Züchter wird dir eventuell sogar ein kleines Startpaket, beispielsweise mit dem gewohnten Futter, für deinen Welpen mitgeben, damit dieser sich in seinem neuen Zuhause gleich wohlfühlt.

Egal, für was für einen Hund du dich entscheidest, wichtig ist, dass es dem Hund gut geht und sich alle miteinander wohlfühlen. Schließlich ist ein Hund ja auch immer ein Familienmitglied.

Bannerbild: shutterstock.com / michaela.bilovska
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