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Hundezubehör 15.03.2021

Was ist ein Clicker und bringt es beim Hundetraining was

Thomas by Thomas, Thomas hat das technische Know-wau äh Know-how zu dogbible beigetragen und ist nicht nur von Japan begeistert, sondern bezeichnet auch den Shiba als seinen Lieblingshund, der hoffentlich bald Einzug in seinem Rooftopgarden nehmen darf.

Hundeerziehung ist ein Thema, bei dem die Meinungen auseinander gehen. Besitzer wie Trainer haben ihre eigenen Tricks parat um Hunden etwas Neues beizubringen. Das ist auch gut so, denn Hunde besitzen alle ihre eigenen Persönlichkeiten. Aber auch wenn es DIE perfekte Methode in der Erziehung vielleicht gar nicht gibt: Die Grundzüge sind gleich. Durch Belohnung lernen Tiere am schnellsten. Vor allem Futter kann gut als positive Verstärkung eingesetzt werden. Ein so genannter Clicker hilft euch dabei, gewünschtes Verhalten im richtigen Moment zu belohnen.

Was ist ein Clicker?

Ein Clicker (manchmal auch Klicker) ist ein kleines Hilfsmittel. Er besteht meist aus Plastik, über einen Druckknopf kann man einen „Klick“ erzeugen. Dieses Geräusch klingt immer gleich. Dadurch ist es für euren Hund einfacher zu erkennen, wann er etwas gut gemacht hat. Dabei ist der Klick nicht die Belohnung selbst. Durch das Geräusch wird eurem Hund nur gezeigt: Du hast gerade etwas gemacht, wofür du belohnt wirst! Erst danach wird der Hund mit einem Leckerli belohnt.

shutterstock.com / Karen Hermann

Wie funktioniert Clicker Training?

Um euren Hund erfolgreich mittels „Klickern“ zu trainieren, gibt es ein paar Basics an die man sich halten sollte:

  • Zu Beginn muss euer Hund erst an das Geräusch gewöhnt werden. Er muss lernen, dass das Klicken eine Belohnung bedeutet. Es ist am besten in ungestörter Umgebung zu trainieren um Ablenkung zu vermeiden. Nun bekommt der Hund jedes Mal wenn der Klicker betätigt wird sofort ein Leckerli. Achtet dabei auf das Timing! Vergeht zu viel Zeit, ist es für euren Liebling schwerer die Verbindung zwischen Klick und Leckerli herzustellen. 
  • Testet nach diesen ersten Einheiten, ob euer Hund bereits eine Verbindung zwischen Geräusch und Belohnung verinnerlicht hat. Dazu am besten klicken, wenn sich der Hund abgewandt hat. Dreht er sich um und erwartet ein Leckerli hat er das Prinzip verstanden.
  • Das Erlernen neuer Kommandos oder Tricks erfolgt nun schrittweise. Besonders bei schwierigeren Übungen muss langsam gearbeitet werden, da der Hund sonst schnell frustriert ist und das Interesse verliert. Belohnt den Hund durch Geräusch und anschließendes Leckerli auch für kleine Schritte in die richtige Richtung. Ein Beispiel: Soll euer Hund lernen Pfötchen zu geben, klickt (und belohnt) ihr sofort wenn die Pfote auch nur ein wenig angehoben wird. Nach und nach versteht der Hund dann, was gewünscht ist und der Klick erfolgt immer später. Zum Schluss wird nur mehr geklickt, wenn der Hund die erlernte Übung komplett ausführt. 

Mit diesen einfachen Tipps wird es euch bestimmt gelingen, euren Hund zu einem tollen Partner zu erziehen. Ein paar Kleinigkeiten solltet ihr beachten, damit die Arbeit mit dem Clicker eurem Hund auch lange Freude bereitet:

  1. Kurze Trainingseinheiten! Die Übungen sollten beendet werden, bevor der Hund das Interesse verliert
  2. Zu Beginn muss auf jeden Klick eine Belohnung folgen. Nach und nach könnt ihr seltener belohnen und Futter durch andere positive Signale ersetzen
  3. Das Training immer positiv beenden! Auch das hat den Zweck für mehr Spaß bei eurem Hund zu sorgen. Beendet die Trainingseinheit mit einem leichten Kommando und lobt dann besonders viel
Bannerbild: shutterstock.com / PRESSLA
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