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Hundeerziehung 06.07.2022

Alleine bleiben üben mit dem Hund

Sissi by Sissi, Sissi ist Bloggerin seit 2014, auf den Hund gekommen 2018. Seitdem stolziert sie täglich ihre 10000 Schritte mit Loki durch die Welt. Der Beagdor (Labrador-Beagle Mix) ist Therapiehund für Kinder und begleitet sie auch in Schulen. Insgeheim schwärmt sie für eine französische Bulldogge als Zweithund.

Das Alleine-bleiben üben mit dem Hund

Heute stellen wir euch drei Tipps vor, wie ihr vor allem älteren Hunden das Alleinebleiben beibringt und es dauerhaft etablieren könnt.

Wichtig zu beachten ist, dass wir hier nur Tipps geben und keine Garantie ausstellen - jeder Hund ist individuell und hat seinen eigenen Charakter. Wir schließen hier lediglich auf die Erfahrungen die wir selbst mit dem Hund gemacht haben und haben uns zusätzlich mit Hundetrainerin Susanne Hofmeister zusammengetan, die uns wertvollen Input für das Üben des Zuhause bleiben für den Hund gegeben hat.

Zunächst also zum ersten und wohl wichtigsten Tipp:

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Tipp 1 um das Alleinebleiben zu trainieren

In kleinen Etappen üben beginnen. Ihr müsst das Training immer von Grund auf beginnen und nicht gleich mit dem Maximum anfangen. Jedes Training startet mit kleinen Schritten und jedes Training lebt von der Wiederholung. Das heißt: wenn das Ziel ist, den Hund über mehrere Stunden mal alleine lassen zu können (wir reden hier immer noch nicht von Welpen, sondern von ausgewachsenen Hunden, die stubenrein sind, die dein Zuhause kennen und dort auch einen gemütlichen Rückzugsort wie eine Box oder Bett haben), musst du mit Minuten beginnen. Zieh dir die Jacke und Schuhe an, nimm den Schlüssel und imitiere, dass du jetzt das Haus verlässt. Überlege dir Rituale um den Hund zu beschäftigen und imitiere wirklich ein normales Verlassen. Der Hund wird sonst sofort merken, dass es nur Training ist, und weiß, dass das keine echte Übung ist. Du musst dir wirklich Schuhe und Jacke anziehen und wirklich außer Schnüffelweite rausgehen. Zb in den Keller. Aber wirklich nur wenige Minuten (2-3 Minuten). Das kannst du dann täglich mehrmals machen und irgendwann die Zeiten erhöhen.

Keine Belohnung

Belohne den Hund NICHT beim Zurückkommen. Er soll wissen, dass das ein normales Vorgehen ist und du mit Sicherheit immer zurückkommst und das ganz normal ist. Es soll kein Training für ihn sein - das mit Leckerlis belohnt wird. Auch nicht begrüßen oder schmusen. Einfach ganz normal agieren, wie wenn du nur den Raum gewechselt hättest. Auch das Verabschieden sollte nicht zelebriert werden. Du kannst den Hund auf seinen Platz schicken, ihm ein Spielzeug geben, den Radio einmachen usw - aber kein ausführliches Verabschieden und Knuddeln und Belohnen. Einfach normal agieren. Das hilft dem Hund, es als normal anzusehen.

Tipp 2: CBD Öl 

Wenn dein Hund wirklich sehr unter dem Alleinsein leidet, aber es sich einfach nicht vermeiden lässt, dass du ihn ab und zu mal für 2-3 Stunden allein lässt oder sogar länger, weil du arbeiten gehst, dann kann gegen Aggression und Ängste auch ein mildes, extra für den Hund entwickeltes CBD Öl helfen. Wir haben hierfür das SWISS FX Öl mit 6% CBD für den Hund ausprobiert und können wirklich nur empfehlen: Wie der Mensch besitzen auch unsere liebsten vierbeinigen Freunde ein Endocannabinoidsystem welches wichtige Funktionen reguliert (Hormonhaushalt, Schlaf, Immunsystem, Schmerzempfinden). Durch die Aufnahme von CBD kann dies dann eben auch Aggression und Angst bei Hunden reduzieren. Wir haben darauf geachtet, dass dies wirklich ein natürliches Produkt ist und wir haben es anfangs ganz mild dosiert um mal abzuschätzen wie und ob unser Hund reagiert. 

Anwendung des Öls

Am besten gibt man morgens und / oder abends, je nach Schwere der Symptome, 1-2 Tropfen des Öls in das Futter des Hundes. Das Öl erreicht seine Wirksamkeit nach etwa 10-20 Minuten und ist für den regelmäßigen Gebrauch bestimmt. Wir haben uns für 6% entschieden, das ist aber natürlich individuell. Das Öl ist außerdem ein nachhaltiges Lachsöl und weist einen hohen Anteil an Omega 3 und 6 Fettsäuren auf, was zusätzlich für gesunde Haut und ein glänzendes Fell sorgt.

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Tipp 3 Entspannt bleiben

Sobald der Hund merkt, dass du gehst und nervös wirst, alles wegräumst aus Sorge er könnte was kaputt machen, ihn vielleicht sogar überlegst in einem Raum einzusperren (bitte nicht!), dann wird der Hund deine Nervosität annehmen und tatsächlich unruhig und unentspannt allein bleiben. Wir haben immer den Radio oder den TV eingeschaltet, damit unser Hund nicht jedes Geräusch am Hausgang hört und glaubt, wir kommen oder jemand anderes kommt und sich einfach entspannen kann. Wir haben ihn immer einen Kong gefüllt mit Leckereien zum Auslecken (daran gibts nämlich keine Schluck-/Erstickungsgefahr) oder ein LéWuff Leckerli aus unserem Shop (Hühnerwürfel zum Beispiel) in der ganzen Wohnung versteckt zum Suchen und ihn in das "Such" geschickt, damit er 3-4 Minuten beschäftigt ist. Außerdem haben wir, bevor wir gegangen sind immer zu Haus ein wenig "Kopftraining" mit Übungen gemacht: Sitz, Platz, Bleib, High5 usw. Das strengt ihn mental an und er wird dadurch müde.

Bannerbild: Shutterstock / diko_163
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