Steckbrief & Herkunft
Steckbrief: Altdeutscher Schäferhund-Berner Sennenhund Mix (Berner Sennenhund und Altdeutscher Schäferhund Mischling)
Der Altdeutscher Schäferhund-Berner Sennenhund Mix ist eine beeindruckende Kombination von Stärke, Intelligenz und Loyalität. Als solcher benötigt er konsequentes Training, klare Führung und viel soziale Interaktion. Mit der richtigen Pflege und Aufmerksamkeit wird er sowohl als Arbeitspartner als auch als geliebtes Familienmitglied glänzen.
Herkunft der Elternrassen
Dieser Mischling entstammt zwei der ältesten und am meisten geschätzten Arbeitshunderassen Europas. Der Altdeutsche Schäferhund, Vorläufer des modernen Deutschen Schäferhundes, ist in Deutschland tief verwurzelt und bekannt für seine Arbeit als Hütehund. Der Berner Sennenhund, ein Teil der Sennenhundfamilie, ist für seine Rolle als Arbeitshund in den Schweizer Alpen bekannt.
Alternativer Name | - |
Herkunft | Deutschland - Schweiz |
Lebenserwartung | 6 - 13 Jahre |
Pflegeanforderungen | pflegeintensiv |
Aktivitätslevel | hoch - durchschnittlich |
FCI | Nicht anerkannt |
AKC | Nicht anerkannt |
KC | Nicht anerkannt |
Weitere Altdeutscher Schäferhund Mischlinge
Weitere Berner Sennenhund Mischlinge
Haltung, Charakter und Temperament der Rasse
Mögliche Charaktereigenschaften
Der Altdeutscher Schäferhund-Berner Sennenhund Mix bringt viele positive Eigenschaften mit sich:
- Treue und Anhänglichkeit: Ein ausgeprägter Beschützerinstinkt und tiefe Bindung zur Familie.
- Arbeitswillig: Beide Elternrassen sind für ihre Arbeitsmoral bekannt.
- Intelligent und lernfähig: Schnelles Begreifen von Befehlen und Training.
Eignung und Haltung
Dieser Mix ist ideal für Familien und Einzelpersonen, die Erfahrung mit Hunden haben: Er kann in einer Wohnung leben, vorausgesetzt, er erhält täglich ausreichend Bewegung. Ein Haus mit Garten ist jedoch aufgrund seiner Größe und seines Energielevels vorzuziehen.
Charakter
Verwendungen
Pflege und Gesundheit
Sein Fell benötigt regelmäßiges Bürsten, um Verfilzungen zu vermeiden und den Glanz zu erhalten.
Wie bei anderen großen Hunderassen sollte man auf Hüftdysplasie und andere Gelenkprobleme achten. Augen- und Ohrenkontrollen sowie Zahnreinigungen sollten regelmäßig durchgeführt werden.
Wie sieht dieser Mischling aus?
Die Verschmelzung dieser beiden Rassen führt zu einem kraftvollen und stattlichen Hund:
- Fell: Dichtes, mittellanges bis langes Fell.
- Farben: Eine Kombination aus den tricolor Farben des Berner Sennenhundes und den vielfältigen Farben des Altdeutschen Schäferhundes.
Bekannte Krankheiten
Hüftdysplasie (HD)
Hüftdysplasie (HD) ist eine genetisch bedingte Erkrankung bei Hunden, bei der das Hüftgelenk nicht richtig geformt ist. Dies führt zu Schmerzen, Steifheit und Bewegungseinschränkungen.
Ellbogendysplasie (ED)
Die Ellenbogengelenksdysplasie ist ein chronisch verlaufender Krankheitskomplex des Ellenbogengelenks schnellwüchsiger Hunderassen
kongenitales Vestibularsyndrom
Erbkrankheit des Innenohrs
Allergien
Können bei etlichen Rassen auftreten, unabhängig vom Erbgut.
Augenerkrankungen
Treten häufig bei Allergien und Unverträglichkeiten auf.
Myelopathie
Als degenerative Myelopathien der Hunde fasst man eine Reihe langsam verlaufender neurologischer Erkrankungen zusammen, die mit einer Zerstörung des Rückenmarks einhergehen. Diese Erkrankungen gehen mit langsam fortschreitenden Bewegungsstörungen der Hinterhand einher.
Krebs
Kann häufig bei älteren Hunden auftreten.
Nierenerkrankungen
Symptome der Nierenerkrankung beim Hund: vermehrter Harnabsatz (Polyurie) gesteigerte Wasseraufnahme. Entzündung der Maulschleimhaut. Appetitlosigkeit
Übergewicht
Oftmals leider die Hunde sehr unter Übergewicht. Schuld daran, sind die Hunde selbst aber nie!
FAQ
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Altdeutsche Schäferhund und Berner Sennenhund Mischlinge sind intelligent, treu, verspielt, freundlich und gut mit Kindern. Sie haben eine starke Arbeitsmoral und sind sehr trainierbar.
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Ein Altdeutscher Schäferhund und Berner Sennenhund Mischling benötigt regelmäßige und tägliche Erziehung und Trainingssitzungen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
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Nein. Als Wachhunde geboren, sind sie oft misstrauisch gegenüber Fremden, aber sie sind nicht in der Regel für Aggressionen anfällig.