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Tipps zur Hundehaltung 16.11.2021

Versicherungen für Hunde und Hundehalter

Sissi by Sissi, Sissi ist Bloggerin seit 2014, auf den Hund gekommen 2018. Seitdem stolziert sie täglich ihre 10000 Schritte mit Loki durch die Welt. Der Beagdor (Labrador-Beagle Mix) ist Therapiehund für Kinder und begleitet sie auch in Schulen. Insgeheim schwärmt sie für eine französische Bulldogge als Zweithund.

So sicherst du dich und deinen Liebling ab

„Der Hund ist der einzige Freund, den du dir für Geld kaufen kannst“, das hat zumindest der Schweizer Journalist Fritz Herdi mal gesagt. Wenn du einen Hund hast, willst du, dass es ihm an nichts mangelt. Dafür tust du natürlich alles, mit hochwertigem Futter, einer artgerechten Haltung und ganz viel Liebe. Manchmal reicht das jedoch nicht aus. Denn auch Hunde werden mal krank.

Genauso kann es passieren, dass dein Tier irgendeinen Schaden anrichtet, wenn du nicht aufpasst. Dann willst du selbstverständlich alles tun, damit ihm nichts passiert. Das kann jedoch unter Umständen teuer werden. Deshalb solltest du dich und deinen Vierbeiner, so gut es geht, absichern.

Hund, Säugetier, Wirbeltier, Hunderasse, Canidae, Fleischfresser, Welpe, Seltene Rasse (Hund), Karpatenhirtenhund, Zwei Aidi Welpen stehend auf Kies Shutterstock / Adwo

Der Zweck von Haustierversicherungen

Du liebst dein Haustier abgöttisch und so soll es auch sein. Allerdings machst du dir bestimmt manchmal Sorgen, dass ihm etwas passieren könnte oder dass der Hund möglicherweise jemand anderes verletzen oder einen anderen Schaden anrichten könnte. Dagegen solltest du dich selbst und dein Tier schützen.

Spezielle Tierversicherungen können dafür sorgen, dass diese Befürchtungen etwas kleiner werden, und zwar gegen einen monatlichen Geldbetrag. Wenn du dir vorstellst, dass deinem Hund plötzlich etwas zustößt und auf einen Schlag ein großer Geldbetrag fällig würde, können entsprechende Versicherungen eine große mentale und finanzielle Entlastung sein.

Abhängig vom Bundesland sind manche Versicherungen sogar Pflicht bei bestimmten Hunderassen. Dazu aber später mehr im Text.

Krankenversicherung für den Hund

Bei einer Krankenversicherung für deinen Vierbeiner wird ein monatlich vereinbarter Betrag eingezahlt. Falls das Tier dann krank werden sollte, können die anfallenden Kosten für den Tierarzt von den entsprechenden Versicherungen übernommen werden. Das funktioniert ähnlich wie bei einer privaten Krankenversicherung für den Menschen, die für die Arztkosten aufkommt.

Ohne Krankenversicherung für deine Fellnase könnten unter Umständen schnell bis zu vierstellige Beträge für die Behandlung zusammenkommen. Mit einer speziellen Tierkrankenversicherung bist du jedoch bestens für den Ernstfall gewappnet.

Krankenversicherungen für Hunde werden jedoch nicht von jeder Versicherung angeboten. Oft gibt es teils große Kostenunterschiede zwischen den Anbietern.

Zudem ist die monatliche Versicherungsrate von weiteren Faktoren abhängig:

  • Tierart
  • Rasse
  • Alter
  • Umfang der Leistungen
  • Höhe der Selbstbeteiligung

Grundsätzlich lässt sich festhalten: Je älter und anfälliger das Tier ist, desto höher fallen die monatlichen Beiträge für die Versicherung aus. Du solltest dich im Vorfeld gut über die verschiedenen Versicherungsangebote informieren. Zusätzlich solltest du mit deinem Tierarzt Rücksprache halten und dir an weiteren Stellen Informationen zur Tierkrankenversicherung beschaffen.

Alternative: OP-Kostenversicherung?

Manchmal lohnt sich die Tierkrankenversicherung nur dann, wenn du deinen Hund bereits möglichst früh versicherst - also dann, wenn er für gewöhnlich gesund ist. Dann zahlst du die niedrigsten Beiträge. Ist das Tier bereits älter, ist die Krankenversicherung für den Hund nicht unbedingt sinnvoll, weil sie einfach zu teuer ist oder er gar nicht erst aufgenommen wird. Als Alternative zur Krankenversicherung kann deshalb die sogenannte OP-Kostenversicherung dienen.

Hund, Canidae, Hunderasse, Nase, Schnauze, Golden Retriever liegt beim Tierarzt in Narkose für seine OP, Hundeoperation, Begleithund, Fleischfresser, Sporting Group, Retriever, Shutterstock / Jaromir Chalabala

Sie funktioniert ähnlich wie die Krankenversicherung fürs Haustier, allerdings sind die Leistungen hier auf Operationen begrenzt. Je nach Art der Versicherung werden die kompletten Kosten oder zumindest ein Teil des Betrages wieder erstattet.

Um grundsätzlich nicht mit zu hohen Tierarztkosten konfrontiert zu werden, solltest du eine finanzielle Rücklage für Ernstfälle bilden. Ob eine OP-Kostenversicherung oder eine Krankenversicherung fürs Haustier das Richtige ist, solltest du im Rahmen einer unabhängigen Beratung herausfinden.

Haftpflichtversicherung für Hundehalter

Wie bereits erwähnt, bist du angehalten, für deinen Hund eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. In manchen Fällen bist du sogar dazu verpflichtet.

Würden durch deinen Hund Schäden an Dritten verursacht, sind die nämlich nicht über deine private Haftpflichtversicherung abgedeckt. Nur Schäden, die beispielsweise durch Kleintiere verursacht werden, können hier gemeldet werden. Dazu gehören beispielsweise Katzen, Hasen oder Meerschweinchen. Exotische Kleintiere, wie Spinnen oder Schlangen sind hier jedoch ausgeschlossen, genauso wie dein Hund.

Bei deiner Fellnase musst du mit deinem gesamten Hab und Gut haften, sofern du keine separate Haftpflichtversicherung abgeschlossen hast. Ist das der Fall, kann das unter Umständen sogar sehr teuer werden.

Wenn dein bester Freund nicht hören will und du, wenn auch nur kurz, die Kontrolle über deinen Hund verlierst, können in der Folge unter Umständen Schäden entstehen. Mit einer speziellen Hundehaftpflichtversicherung musst du dir zumindest über den finanziellen Aspekt keine Sorgen mehr machen.

Hier ist Hundehaftpflicht Pflicht

Je nach Hunderasse und Bundesland musst du neben einem Hundeführerschein sogar eine Haftpflichtversicherung für deine Fellnase abschließen. Ganz günstige und gute Tarife gibt es bereits ab einem Jahrespreis von rund 60 Euro. Dabei sollte die Deckungssumme mindestens fünf Millionen Euro betragen. Zusätzlich sollte sichergestellt sein, dass nicht nur du dabei finanziell abgesichert bist, sondern auch andere Hundehüter, die fürs Gassigehen engagiert werden.

Ebenfalls wichtige Angaben beim Abschluss einer Haftpflichtversicherung sind bestimmte Situationen, die abgesichert sind. Über eine gewisse Grundausstattung sollte ebenfalls gesprochen werden. Zum Beispiel verlangen manche Versicherer, dass das Tier beim Rausgehen immer angeleint sein und einen Maulkorb tragen muss.

Fazit

Grundsätzlich können verschiedene Versicherungen für dich und deinen Hund sehr sinnvoll sein. Sei es im Krankheits- oder in einem Schadensfall. In jedem Fall solltest du dich vor Abschluss jedoch gut informieren und/oder beraten lassen, welche Versicherungen zu dir und deinem Vierbeiner passen.

Bannerbild: Shutterstock / Grisha Bruev
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