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Hundeerziehung 01.06.2021

So lernt dein Hund auf seinen Platz zu gehen

Thomas by Thomas, Thomas hat das technische Know-wau äh Know-how zu dogbible beigetragen und ist nicht nur von Japan begeistert, sondern bezeichnet auch den Shiba als seinen Lieblingshund, der hoffentlich bald Einzug in seinem Rooftopgarden nehmen darf.

So lernt dein Hund, auf seinen Platz zu gehen

"Auf deinen Platz!", kann ein sehr wichtiger Befehl für den gut erzogenen Vierbeiner werden. Wenn Gäste zu Besuch kommen, die mit Hunden wenig anfangen können oder Angst haben, liegt dein Hund dort, wo es für niemanden stressig wird. Auch, wenn du im Haus werkelst und es nicht gebrauchen kannst, auf deinen Vierbeiner zu achten, liegt er auf seinem Platz genau richtig - wenn du dich denn darauf verlassen kannst, dass er da bleibt. So erziehst du deinen Hund, auf seinen Platz zu gehen und auch dort zu bleiben, solange es notwendig ist.

Wo ist sein Platz überhaupt?

Zunächst muss der Hund wissen, wo er hinmuss, wenn er auf seinen Platz gehen soll. Richte eine Decke oder einen Hundekorb ein, immer an der gleichen Stelle. Gewohnheit ist hier das Schlüsselwort zum Erfolg. Wenn dein Hund weiß, wo er regulär liegen darf und soll, dann geht er auch von sich aus ganz freiwillig hierhin, wenn er Ruhe sucht und gerade nicht anderweitig beschäftigt ist. Lass deinem Hund Zeit, seinen Platz lieben zu lernen. Wenn er sich freiwillig dorthin begibt, lobe ihn und sag zum Beispiel: "Gehst du auf deinen Platz?" So lernt er das Wort kennen. Dann belohne ihn, denn so verbindet er diesen Ort mit etwas Positivem.

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Benenne den Platz

Jetzt rufst du deinen Hund zu dir, an seinen Platz. Das machst du mit dem gewohnten Befehl, zum Beispiel: "Hier!" Wenn er kommt und sich auf seine Decke oder in den Korb legt, sagst du: "Auf deinen Platz!" Sobald das gut klappt, entfernst du dich vom Platz und stellst dich woanders hin. Jetzt sagst du deinem Hund, dass er auf seinen Platz gehen soll, und lobst ihn ausgiebig, wenn er es richtig macht. Es kommt jetzt noch nicht darauf an, dass er gleich liegen bleibt, sondern er muss verstehen, dass du möchtest, dass er sich genau hierhin begibt, auch wenn du nicht dort stehst. Notfalls kannst du auf seinen Platz zeigen, wenn dein Hund es nicht gleich versteht.

Auf deinen Platz - und bleib!

Jetzt muss dein Hund noch lernen, dass er auch auf seinem Platz bleiben muss. Dazu rufst du ihn wieder hierher, lässt ihn sich setzen oder hinlegen und sagst ihm, dass er bleiben muss. Manche Hunde verstehen es gleich und entspannen sich, da sie ihren Platz schon kennen und diesen Ort selbst aufsuchen, wenn sie sich ausruhen sollen. Wenn das so ist, lobe deinen Hund und ihr habt es schon geschafft. Bei manchen dauert es etwas länger und du musst noch daneben stehen bleiben oder deinen Hund zurück auf seinen Platz schicken, wenn er aufsteht. Löse den Befehl danach wieder auf, damit dein Hund lernen kann, dass er nicht einfach wieder aufstehen darf, wann immer er Lust dazu hat. So wird er mit der Zeit immer sicherer und weiß, dass er auf dem Platz liegen bleiben muss, wenn er dort hingeschickt wird.

Bannerbild: shutterstock.com / AnnaElizabeth photography
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