Englische Bulldogge

Englische Bulldogge Rassebeschreibung: Charakter & Co

Englische Bulldogge Rassebeschreibung: Charakter & Co
Dogs/Active

Die Rasse der Englischen Bulldogge ist beliebt und ein idealer Familienhund. Trotzdem sind ein paar Informationen über diesen liebenswerten Vierbeiner notwendig, wenn ihr eine Englische Bulldogge kaufen wollte.

Als Besitzer einer Englischen Bulldogge hast du keine Nachteile durch Haltungsvorschriften. Die Vergangenheit als „Kampfhund“ belastet das Zusammenleben mit diesem Vierbeiner nicht.

Dieser Vierbeiner kann sehr eigenwillig sein. Mit Geduld könnt ihr diese Hürde überwinden. Die Englische Bulldogge ist mit Liebe und Vertrauen einfach zu erziehen. Feste Regeln erleichtern das Zusammenleben. Der Lieblingsort dieser Fellnase ist das Sofa. Für Spaziergänge ist er trotzdem leicht zu motivieren. Das ist wichtig, da er sonst schnell übergewichtig wird.

Dieser gemütliche und freundliche Hund ist der ideale Spielgefährte für Kinder. Er wird immer vorsichtig mit Kindern umgehen. Beißvorfälle sind bei dieser Rasse nicht bekannt. Wenn er seine Familie bedroht sieht, kann er kurzfristig aufdrehen. Er wird beispielsweise schnell zum Gartentor laufen und den „Eindringling“ mit tiefer Stimme verbellen. Die Englische Bulldogge wird keinesfalls aggressiv und dreht nach kurzer Zeit wieder ab.

Was ist die Herkunft der Englischen Bulldogge?

Diese uralte Hunderasse ist ebenfalls unter dem Namen „English Bulldog“ bekannt. Die Vorfahren dieser britischen Rasse wurden von den Kelten als Kampfhunde gezüchtet und eingesetzt. Sie mussten bereits in der Antike im alten Rom um ihr Leben kämpfen. Damals wurde der Tierkampf zur Belustigung der Menschen durchgeführt. Das Einsatzgebiet der Englischen Bulldogge war der Kampf mit Bullen.

Im 16. und 17. Jahrhundert war diese „Unterhaltungsform“ ebenfalls in England beliebt. Aus der Tätigkeit als „Bullenbeißer“ entwickelte sich der Name dieser Hunderasse. Queen Elisabeth I. war ein großer Fan dieser Hunderasse. Im Jahr 1835 wurde diese „Sportart“ in Großbritannien verboten.

Die Anzahl der Hunde ging rapide zurück. 1864 und 1875 wurden Rasseclubs gegründet, die einen Rassestandard festlegten und das Zuchtziel in eine andere Richtung verschoben. Der Lebensinhalt der Englischen Bulldogge veränderte sich. Anfangs war er als Begleithund des englischen Gentlemans beliebt. Später kam die Verwendung als Familienhund hinzu.

Diese britische Hunderasse wurde vom FCI anerkannt. Der Standard Nr. 149 ist in der Gruppe 2, Sektion 2.1 dokumentiert.

Bannerbild: Shutterstock / Seregraff
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Alternativer Name Bulldog
Herkunft UK
Lebenserwartung 10 - 12 Jahre
Pflegeanforderungen pflegeleicht
Aktivitätslevel niedrig
FCI Molossoide
AKC Non-Sporting Group
KC Utility Group
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Was sind typische Charaktereigenschaften der Englischen Bulldogge?

Mit seinem Charakter ist die Englische Bulldogge besonders als Familienhund geeignet. Von seinen Ahnen hat er den Mut geerbt. Dieser ist kein Nachteil im täglichen Zusammenleben. Weiterhin ist dieser Vierbeiner:

  • ruhig
  • gutmütig
  • gemütlich
  • freundlich
  • aufmerksam
  • zuverlässig
  • eigenwillig

Vor allem seine Liebe zu seinem Menschen oder seiner Familie bekundet er mit großer Herzlichkeit und überschäumenden Begrüßungsritualen. Es gibt selten etwas, was diese Fellnase aus der Ruhe bringt.

Charakter

  • eigenständig
  • freundlich
  • fügsam
  • gemütlich
  • gütig
  • kontaktfreudig
  • ruhig

Verwendungen

  • Familienhund
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Was sind typische Krankheiten einer Englischen Bulldogge?

Die Englische Bulldogge hat große Probleme mit Hitze. Damit euer Vierbeiner keine Kreislaufprobleme bekommt, muss er genügend Wasser und andere Abkühlungsmöglichkeiten haben. Vor allem solltet ihr in den Sommermonaten dem Vierbeiner keine körperlichen Anstrengungen abverlangen.

Weitere Probleme treten durch die kurze Schnauze auf. Die Englische Bulldogge bekommt schlecht Luft. Bei Anstrengung kann er in Atemnot geraten.

Nachfolgend die wichtigsten gesundheitlichen Probleme, die bei umsichtiger Haltung und Pflege minimiert werden können.

  1. Atembeschwerden
  2. Herzprobleme
  3. Augenentzündungen
  4. Hautentzündungen

Was ist bei der Zucht der Englischen Bulldogge zu bedenken?

Wenn ihr eine Englische Bulldogge kaufen wollt, müsst ihr euch an einen verantwortungsbewußten Züchter wenden. Seit 2009 sind die Vorschriften für die Englische Bulldogge Zucht verändert worden. Der Kennel Club in London will mit dieser Änderung eine sogenannte „Qualzucht“ verhindern.

In der Vergangenheit wurde häufig auf eine extrem kurze Schnauze und viele Hautfalten geachtet. Beides verursacht bei diesem Vierbeiner große gesundheitliche Probleme. Hündinnen können bei der Englische Bulldogge Zucht teilweise ihre Welpen nicht natürlich zur Welt bringen. Durch den Körperbau ist ein Kaiserschnitt notwendig.

Diese Dinge werden schrittweise geändert. Leider gibt es noch genügend schwarze Schafe unter den Züchtern. Achte beim Kauf darauf, dass die neuen Standards eingehalten worden sind.

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Diese kurzbeinige und kompakte Rasse ist muskulös und kraftvoll. Der große Kopf hat eine kurze und breite Schnauze. Auffallend sind seine breiten Schultern und der kräftige Nacken. Der Hundekörper wird nach hinten schmaler. Markant sind die Hautfalten im Gesicht und im Nackenbereich. Die Pfoten und Beine sind kräftig.

Aussehen und Fell der Englischen Bulldogge

Das Fell ist kurz und dicht. Das glatte Haarkleid ist leicht zu pflegen. Gelegentliches Bürsten ist bei eurem Hund völlig ausreichend. Bei der Englischen Bulldogge gibt es verschiedene Farbvariationen. Diesen Rassehund gibt es in roten, braunen und falbfarbenen Farbtönen. Teilweise sind die Farbnuancen gestromt oder weiß gescheckt. Die Farbe Schwarz ist nicht vertreten.

Typisch für die Englische Bulldogge sind die Hautfalten. Diese rassetypischen Falten können leicht bis stark ausgeprägt sein. Hier musst du einige Zeit für die Pflege aufwenden. Durch die tägliche Kontrolle kannst du Hautentzündungen in diesem Bereich vermeiden.

Wie groß wird die Englische Bulldogge?

Dieser Vierbeiner gehört zu den kleinen Hunderassen. Die Widerristhöhe variiert zwischen 31 und 40 cm. Diese Schulterhöhe gilt für beide Geschlechter. Natürlich sind die Hündinnen im Verhältnis zu den Rüden kleiner.

Das Gewicht liegt je nach Geschlecht und Körpergröße zwischen 23 und 25 kg. Für die Körpergröße wirkt dieser Vierbeiner etwas zu dick. Das ist nicht richtig. Der kräftige Körper ist stark bemuskelt und dadurch entsteht dieser Eindruck. Allerdings neigt die Englische Bulldogge zu Übergewicht.

Wie alt wird eine Englische Bulldogge?

Die Lebenserwartung liegt zwischen 10 und 12 Jahren.

Felllänge kurz
Fell glatt
Ohrenform Schlappohr
Rute stummelig
Anatomie muskulös, massiv, quadratisch, stämmig
Größe ♀ 31 - 40 cm
Gewicht ♀ 23 - 35 kg
Größe ♂︎ 31 - 40 cm
Gewicht ♂ 18 - 23 kg
Geeignet für Anfänger, Senioren und Seniorinnen

Farben

weiß rehfarben rot-weiß rot gestromt braun-weiß
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  • Atemprobleme

    Bei Hunden mit verkürzter Schnauze können häufig Probleme der Atemwege auftreten.

  • Augenerkrankungen

    Treten häufig bei Allergien und Unverträglichkeiten auf.

  • Hautentzündungen

    Können bei gewissen Rassen erblich bedingt sein.

  • Herzerkrankungen

    Können häufig bei Hunden auftreten und teilweise medikamentös behandelt werden.

  • Nein. Die englische Bulldogge zählt nicht zu den Kampfhunden oder Listenhunden.

  • Am besten hält man eine Bulldogge in einer großen Wohnung mit Gartenzugang oder in einem Haus. Aber auf eine Wohnung mit Aufzug ist kein Problem. Stiegengehen sollten die Bulldoggen nicht übermäßig, da es für die Gelenke schlecht ist.

  • Eine Englische Bulldogge kostet ca. 2000 Euro. Je nach Färbung kann dies auch schon mal 3000 Euro sein.

  • Englische Bulldoggen haaren beim Fellwechsel und zu gewissen Jahreszeiten. Bei regelmäßigem Bürsten ist es allerdings im Rahmen.

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