Westsibirischer Laika

Westsibirischer Laika Rassebeschreibung: Charakter & Co

Westsibirischer Laika Rassebeschreibung: Charakter & Co
Dogs/Active

Er sieht aus wie ein kleiner Wolf, seine katzengleiche Eleganz in der Bewegung fasziniert den Betrachter. Aber der westsibirische Laika ist kein Anfängerhund.

Westsibirischer Laika - Alles über die Rasse

Laiki gibt es gleich mehrere. Von der FCI anerkannt sind der westsibirische Laika, der ostsibirische Laika und der Russisch-Europäische Laika. Sie alle werden von der FCI in der Gruppe 5 der Spitze und Hunde vom Urtyp geführt. Sie werden der Sektion 2, den nordischen Jagdhunden, zugeordnet.

Die Geschichte: Jäger und Arbeiter aus Westsibirien

Der Westsibirische Laika ist in Westsibirien, im Ob-Gebiet und der Waldzone des Ural zu Hause.

Dort ist er seit Jahrhunderten der unentbehrliche Helfer und Gefährte der Jäger. Vermutlich ist er aber noch älter.

Mitte der 1920er Jahre begann eine gezielte Zucht der verschiedenen Laika-Rassen.

1947 stellt Russland Standards für verschiedene Laika-Rassen auf.

Seit 1980 ist der Westsibirische Laika von der FCI anerkannt.

Bannerbild: Shutterstock / Proshkin Aleksandr
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Alternativer Name Zapadno-Sibirskaïa Laïka
Herkunft Russland
Lebenserwartung 10 - 12 Jahre
Pflegeanforderungen pflegeleicht
Aktivitätslevel hoch
FCI Nordische Jagdhunde
AKC Nicht anerkannt
KC Nicht anerkannt
News/Active

Das Wesen: enge Bindung an Hauptbezugsperson

Der Laika ist wie viele Jagdhunde ausgesprochen selbstständig. Gleichzeitig aber schließt er sich auffallend eng an seine Hauptbezugsperson an und sucht stark ihre Nähe.

Der Westsibirische Laika ist äußerst arbeitswillig. Wenn ihr ihn nicht zur Jagd nutzt, sollte er eine andere Art der Ausbildung erhalten, das reine Dasein als Familienhund füllt ihn nicht aus.

Erziehung

Der westsibirische Laika sollte schon als Welpe seinen Platz in seinem Rudel bekommen. Bei ruhiger, konsequenter Erziehung wird er seinen Chef lieben und die anderen Rudelmitglieder freundlich akzeptieren. Auch den Kindern gegenüber kann er dann sehr geduldig sein.

Da er sehr selbstständig ist, kann seine Erziehung eine Herausforderung bedeuten. Der Besuch einer Hundeschule ist unbedingt anzuraten. Zudem muss der Laika auf jeden Fall genügend Beschäftigung haben.

Haltung: enger Kontakt nötig

Euren westsibirischen Laika dürft ihr nicht viel allein lassen, denn er sucht und braucht die Nähe seiner Bezugsperson.

Zudem hat er einen starken Bewegungsdrang, eine Stadtwohnung ist absolut nichts für ihn.

Einsatz

Durch seine Kraft, Intelligenz und Hingabe ist der Laika vielseitig einsetzbar:

  • Er lässt sich sehr vielseitig als Jagdhund nutzen, da er nicht nur über einen herausragenden Geruchssinn, sondern über einen ebenso guten Sehsinn und Hörsinn verfügt. 
  • Durch seine enge Bindung an ‚seinen’ Menschen ist er auch als Schutzhund, Rettungshund, Zughund oder Wachhund einsetzbar – mit seinem Menschen zusammen. 
  • Auch für Hundesportarten wie Agility oder andere, bei denen er sich körperlich und vom Kopf her austoben kann, ist der westsibirische Laika geeignet.

Was ihr sonst noch über den westsib. Laika wissen solltet

Durch seine enge Beziehung zur Hauptbezugsperson verträgt der westsibirische Laika Besitzerwechsel ausgesprochen schlecht. Man sollte sich also vorher sehr gut überlegen, ob man sich diesem fordernden Hund gewachsen fühlt.

Charakter

  • aggresiv
  • ausgeglichen
  • beschützend
  • dominant
  • furchtlos
  • kraftvoll
  • loyal
  • unerschrocken

Verwendungen

  • Jagdhund
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Russland

Gesundheit: robust

Bei diesem robusten Hund sind keine rassespezifischen Erbkrankheiten bekannt. Selbst HD, die sonst bei Hunden dieser Größe häufig ist, tritt selten auf.

Pflege: wenig Arbeit

Das robuste Fell bedarf einer gewissen Pflege, es muss mehrfach pro Woche gründlich durchgebürstet werden, im Fellwechsel häufiger. Ansonsten ist der westsibirische Laika anspruchslos. Wie bei jedem Hund ist es notwendig, Krallen, Pfoten. Augen und Ohren regelmäßig zu kontrollieren sowie die Zahnpflege im Auge zu behalten. Letztere kann durch geeignete Kausnacks oder durch Zähneputzen mit einer Hundezahnbürste geschehen.

Zucht: strenge Regeln

Die Zucht des westsibirischen Laika unterliegt strengen Regeln. Sie ist stark auf die Gebrauchseigenschaften ausgerichtet, daher ist das Erscheinungsbild nicht sehr einheitlich, die Leistungsfähigkeit umso größer. Für die Zuchtzulassung müssen die Hunde eine Arbeitsprüfung ablegen.

Hintergrund
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Optisch erinnert der westsibirische Laika etwas an einen Wolf. Die Schulterhöhe beträgt beim Rüden 55 bis 62 cm, bei der Hündin 51 bis 59 cm.

Er wirkt muskulös und kräftig. Das Fell ist hart und lang, extrem wasserabweisend mit reichlich dichter Unterwolle und damit bestens geeignet für das Leben in seiner Heimat Sibirien. An der Schulter bildet es oft eine Art Kragen, beim Rüden eine Mähne.

Der Kopf ist schmal und keilförmig, die Augen stehen etwas schräg. Die Ohren sind hoch angesetzt und spitz, das Gebiss kräftig.

Die Rute wird als Ringelrute über oder neben dem Rücken getragen.

An Farben sind zugelassen

  • Reinweiß
  • Wolfsfarben
  • Rotbraun
  • Schwarz
  • Grau
  • Gescheckt
Felllänge mittel
Fell dicht
Ohrenform Stehohr
Rute eingerollt
Anatomie robust
Größe ♀ 51 - 59 cm
Gewicht ♀ 18 - 25 kg
Größe ♂︎ 55 - 62 cm
Gewicht ♂ 18 - 25 kg
Geeignet für

Farben

weiß rot grau schwarz schwarz grau

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