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Hundegesundheit 15.03.2021

Erste Impfungen für den Welpe - Gesetzliche Lage, Welche Impfungen sind enthalten etc.

Sissi by Sissi, Sissi ist Bloggerin seit 2014, auf den Hund gekommen 2018. Seitdem stolziert sie täglich ihre 10000 Schritte mit Loki durch die Welt. Der Beagdor (Labrador-Beagle Mix) ist Therapiehund für Kinder und begleitet sie auch in Schulen. Insgeheim schwärmt sie für eine französische Bulldogge als Zweithund.

Impfungen Hund: Erste Impfungen für den Welpen – was ist zu beachten?

Natürlich soll euer neuer kleiner Mitbewohner den bestmöglichen Start ins Leben bekommen. Dazu gehört neben optimaler Ernährung auch die Gesundheitsvorsorge durch Impfungen. Welche Impfungen euer Welpe braucht und was sonst noch zu beachten ist, erfahrt ihr hier.

Gesetzliche Lage

Es gibt keine gesetzliche Pflicht, seinen Hund impfen zu lassen. Das gilt zumindest dann, wenn er nie das Land verlässt. Wenn ihr euch jedoch einen Welpen aus dem Ausland holen wollt, muss dieser für die Einreise nach Deutschland über eine gültige Tollwutimpfung verfügen. Diese muss im Impfpass Hund dokumentiert sein und wird an der Grenze nur anerkannt, wenn sie mindestens 30 Tage zurückliegt. Da eine Tollwutimpfung erst im Alter von etwa 12 Wochen durchgeführt wird, muss euer Welpe bei der Einreise nach Deutschland mindestens 16 Wochen alt sein. Auch wer mit seinem Hund in den Urlaub ins Ausland fahren will, muss neben den im jeweiligen Land geltenden Einreisebestimmungen auch die deutschen Bestimmungen beachten, wenn er mit dem Hund wieder zurückkehrt. Eine gültige Tollwutimpfung ist aber in jedem Fall empfehlenswert, auch wenn Deutschland als tollwutfrei gilt. Sollte euer Hund nämlich doch einmal von einem tollwütigen Tier gebissen werden, kann er ohne gültige Impfung amtlich beschlagnahmt werden.

shutterstock.com / Sigma_S

Das A und O für Welpen: die Grundimmunisierung

Die Grundimmunisierung im Welpenalter ist die wichtigste Impfung. In jedem Fall sollte der Welpe gegen Parvovirose, Staupe und Hepatitis geimpft werden. Optional kann gegen Leptospirose und diverse Zeckenkrankheiten wie Borreliose geimpft werden. Diese Impfungen sind aber in Bezug auf Wirksamkeit und Nebenwirkungen umstritten.

Wann soll der Welpe geimpft werden?

Ab einem Alter von 8 Wochen lassen die Antikörper, die der Welpe von seiner Mutter mitbekommen hat, nach. Das ist der Zeitpunkt, zu dem euer Welpe geimpft werden sollte. 

Mit 12 und 15 Wochen werden diese Impfungen wiederholt. Ab der 12. Woche kann der Welpe gegen Tollwut geimpft werden, wenn das gewünscht ist.

Wie oft muss die Impfung aufgefrischt werden?

Die gängigen Impfstoffe gegen Parvovirose, Staupe und Hepatitis (ihr erinnert euch: Das sind die Impfungen, die der Hund in jedem Fall haben sollte), halten meistens länger, als vom Hersteller angegeben wird. Wer nicht zu viel impfen lassen möchte, kann mithilfe einer Blutuntersuchung prüfen lassen, ob noch ausreichend Antikörper gegen die entsprechenden Krankheiten vorhanden sind. Dazu bittet ihr einfach euren Tierarzt, eine sogenannte Impfttierbestimmung vornehmen zu lassen. Zeigt der Test, dass noch genügend Impfschutz vorhanden ist, kann die Impfung noch warten. Das gilt grundsätzlich auch für die Tollwutimpfung, wenn sie nicht aus rechtlichen Gründen vorgenommen wird. Benötigt man eine Tollwutimpfung für eine Einreise, richten sich die Behörden nach der Wirksamkeitsangabe des Impfstoffherstellers. Wenn euer Hund mit einem Impfstoff geimpft ist, dessen Gültigkeit mit 3 Jahren angegeben ist, darf die Impfung auch nur genau 3 Jahre her sein, um von der Einreisekontrolle akzeptiert zu werden. 

Bannerbild: shutterstock.com / beckys
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