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Hundegesundheit 15.03.2021

Zwingerhusten - Wenn dein Hund hustet, solltest du diese Krankheit kennen

Thomas by Thomas, Thomas hat das technische Know-wau äh Know-how zu dogbible beigetragen und ist nicht nur von Japan begeistert, sondern bezeichnet auch den Shiba als seinen Lieblingshund, der hoffentlich bald Einzug in seinem Rooftopgarden nehmen darf.

Zwingerhusten-Wenn dein Hund hustet, solltest du diese Krankheit kennen

Auch dein Hund kann Husten bekommen. Zwingerhusten ist für den Hund unangenehm. 

Symptome eines Zwingerhustens

Der Zwingerhusten äußert sich durch einen starken bellenden Husten, der von Krämpfen begleitet ist. Der Hund leidet unter Atemnot und Nasenausfluss, gegebenenfalls auch an einer Bindehautentzündung mit eitrigem Ausfluss. Der Kehlkopf und die Luftröhre sind entzündet. Dein Hund hat also Schmerzen. Sein Immunsystem ist geschwächt. Er würgt des Öfteren und wird von krampfartigen Hustenattacken geschüttelt. Von der Erkrankung können die kompletten oberen Atemwege, wie Luftröhre und Bronchien, betroffen sein. Wirkt der Hund schlapp und ermattet und kommt zudem Fieber und schleimiger Auswurf hinzu, handelt es sich um einen schweren Verlauf, der auch eine Lungenentzündung inkludiert.

Ist Zwingerhusten ansteckend?

Ist dein Hund mit Zwingerhusten infiziert, sollte er in Quarantäne gehen. Zwingerhusten ist hoch ansteckend und infektiös. Viren und Bakterien sind die Ursachen für den Zwingerhusten. Hunde können sich nicht nur untereinander anstecken, sondern der Zwingerhusten kann auch von Katzen auf den Hund übertragen werden. Die Übertragung erfolgt durch eine Tröpfcheninfektion, also über die Luft.

shutterstock.com / Olexandr Andreiko

Dauer der Erkrankung Zwingerhusten

Nach Ansteckung von einem Hund auf den Hund treten die ersten Symptome im Zeitrahmen von zwei bis zehn Tagen auf (Inkubationszeit). In der Regeln klingen die Symptome des Zwingerhustens bei einem normalen Verlauf nach ein bis zwei Wochen ab. Es kann bei schweren Verläufen zu Folgeschäden, wie eine Lungenentzündung, kommen. 

Wann du mit deinem Hund zum Arzt muss

Erkennst du die typischen Symptome eines Zwingerhustens an deinem Hund, solltest du mit ihm umgehend einen Tierarzt deines Vertrauens aufsuchen. Der Tierarzt kann dann anhand der Symptome die Diagnose Zwingerhusten stellen. Um alle Erreger zu erfassen, nimmt der Arzt in der Regel einen Abstrich an den Schleimhäuten vor. Aus dem Abstrich kann er sämtliche Bakterien, die am Krankheitsverlauf beteiligt sind, diagnostizieren.

Wie wird dein Hund wieder gesund?

Der Tierarzt verschreibt deinem Hund ein Antibiotikum. Zudem wird dem Hund Ruhe verordnet, bis er wieder auf dem Damm ist. Zusätzlich sollte dem Hund Hustensaft verabreicht werden, den der Tierarzt verschreibt. Der kranke Hund sollte während der Genesungsphase von Artgenossen ferngehalten werden.

Kann der Hund gegen Zwingerhusten geimpft werden?

Du hast die Möglichkeit, deinen Hund gegen Zwingerhusten impfen zu lassen. Die Impfung gegen Zwingerhusten wird besonders bei Risikohunden empfohlen. Das sind Hunde, die mit mehreren Artgenossen auf engem Raum leben, wie zum Beispiel Zuchthunde oder Tierheimhunde. Dein Hund kann sich allerdings auch beim Spaziergang bei einem fremden Hund anstecken. Eine Impfung schützt nicht vor der Krankheit Zwingerhusten, sondern mildert nur die Symptome etwas ab.

Fazit

Wenn dein Hund Symptome des Zwingerhustens aufweist, musst du ihn von seinen Artgenossen separieren, da die Erkrankung sehr ansteckend ist. Der Hund sollte mit Symptomen immer einem Tierarzt vorgestellt werden, um den Krankheitsverlauf mildern zu können. Bei schweren Fällen führt der Zwingerhusten zu einer Lungenentzündung, die schlimmstenfalls auch zum Tod führen kann. Der Hund muss Medikamente bekommen, um den Zwingerhusten einzudämmen. Sein Immunssystem muss langsam wieder aufgebaut werden und auch in Zukunft durch abwechslungsreiches und nährstoffreiches Futter und ausreichender Bewegung gestärkt werden.

Bannerbild: shutterstock.com / Ezzolo
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