Mops

Mops Rassebeschreibung: Charakter & Co

Mops Rassebeschreibung: Charakter & Co
Dogs/Active

Herkunft und Geschichte des Mops

Der Mops, auch als "Pug" bekannt und vermutlich aus China stammend, hat seine Vorfahren vermutlich bei den kleinen Palasthunden der damaligen Zeit. Man geht davon aus, dass der "Lo-Sze", der um 1000 n.Chr. gezüchtet wurde, sein eigentlicher Urahne ist.

 Im 16. Jahrhundert gelangte der quirlige Vierbeiner mit niederländischen Händlern erstmals nach Europa. Auch hier waren sie in zahlreichen Königshäusern beliebt, insbesondere in England erfreute sich die Zucht großer Beliebtheit. Das vorher noch übliche Kupieren seiner Ohren wurde von Königin Viktoria, die ebenfalls diese Rasse sehr lieb gewann, verboten. Der kleine Vierbeiner galt lange Zeit als Modehund. 

Dennoch verlierten sie bald daraufhin wieder an Anhängern, sodass sie heuer eher selten sind. Insbesondere gegen Ende des 19. Jahrhunderts schien das Interesse am Mops deutlich nachzulassen, da sich aus dem athletischen Hund ein häufig übergewichtiger, krankheitenanfälliger Schoßhund entwickelte. Mittlerweile erlebt die Rasse allerdings wieder einen enormen Aufschwung und es wird vemehrt auf die Gesundheit geachtet.

Eignung und Haltung

Der Mops wird im Rahmen der Klassifikation als Gesellschaft- und Begleithund eingestuft. Er eignet sich auch gut für Familien, Senioren und das Leben in der Stadt oder Wohnung.

Bannerbild: Shutterstock / Csanad Kiss
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Alternativer Name Pug
Herkunft China
Lebenserwartung 12 - 15 Jahre
Pflegeanforderungen pflegeleicht
Aktivitätslevel niedrig
FCI Kleine doggenartige Hunde
AKC Toy Group
KC Toy Group
News/Active

Typische Charaktereigenschaften des Mops

Der Mops ist ein kleiner Charmeur, der sein Herrchen gerne mit seiner niedlichen Art um den Finger wickelt. Abgesehen davon sind Möpse überaus intelligent und würdevoll. Nicht umsonst wurden sie deshalb früher in Adelshäuser gehalten. Sie tapsen sensibel durch die Welt und jede Stimmungsveränderung fällt ihnen sofort auf.

Gegenüber Artgenossen tendieren Möpse hin und wieder mal zu Größenwahn, wenn keine gute Sozialisierung erfolgte. Nichtsdestotrotz sind sie friedliebend und können gut mit anderen Haustieren gehalten werden. Häufig haben sie allerdings Probleme damit, bestimmte Situationen richtig einzuschätzen, was sie in gefährliche Situationen bringen kann.

Wenn ihr einen Mops kaufen wollt, solltet ihr darauf achten, dass ihr auch genügend Zeit für das Tier habt. Die neckischen Vierbeiner können es nämlich überhaupt nicht leiden, wenn sie nicht in alltägliche Aktivitäten miteinbezogen werden. Fühlt ein Mops sich benachteiligt, macht er gerne mit diversen Lauten oder dementsprechender Gestik auf sich aufmerksam. Die Erziehung sollte bereits beim Mops Welpen stattfinden, um ihre Eigenwilligkeit ein wenig einzudämmen.

Charakter

  • aufmerksam
  • charmant
  • fügsam
  • klug
  • stur
  • umgänglich
  • verspielt

Verwendungen

  • Begleithund
  • Familienhund
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China

Rassetypische Erkrankungen

Der Mops ist gesundheitlich nicht sonderlich fit. Besonders das Brachycephalie Syndrom (BCS) führt viele gesundheitliche Erkrankungen mit sich.

Eine typische Zivilisationskrankheit der Hunderasse ist Übergewicht. Wenn sich euer Hund zu wenig bewegt und ihm dennoch sehr viel Energie zugeführt wird, kann es schnell passieren, dass das Tier ein paar Kilogramm zu viel auf die Waage bringt. So kann in den schlimmsten Fällen Herz-Kreislauferkrankungen sowie Diabetes mellitus zum Vorschein bringen. Außerdem kann das überschüssige Gewicht bei dem kleinen Hund schnell zu einer Überbelastung des Bewegungsapparates führen.

Die großen Augen des Hundes sind ebenfalls eine Schwachstelle. Wenn ihr die Augen eures Hundes nichts regelmäßig säubert, kann es zu einer Hornhautentzündung führen.

Weitere rassebedingte Erkrankungen sind unter anderem:

  • Atopie
  • Hautfalten-Dermatitis
  • Demodikose
  • Erbkrankheiten
  • Harnsteine

Lebenserwartung

Wie alt ein Mops wird, hängt grundsätzlich von der Art der Haltung sowie der Ernährung ab. Ein robuster Mops kann sogar bis 15 Jahre alt werden.

Mops-Zucht und Kauf

Die Zucht solltet stets nur nach den gültigen Standards durchgeführt werden. Besonders beim Mops sind gut geöffnete Nasenlöcher wichtig. Die Tiere haben bereits eine Veranlagung zu Atemkrankheiten, weshalb viele Züchter heutzutage versuchen, dem Hund wieder mehr „Nase“ zu geben: Sogennante "Retromops"-Zuchten. Auch eine dementsprechende Größe bei der Zucht wird vorausgesetzt. 

Interessiert ihr euch für einen Mops, solltet ihr diesen immer nur bei einem seriösen Züchter kaufen. In den meisten Fällen zahlt man hierbei zwischen 600 und 1200 Euro. Das Geld lohnt sich allerdings, da ihr euch sicher sein könnt, dass das Tier gesund ist und auch keine Erbkrankheiten vorhanden sind. Vor dem Kauf solltet ihr euch zusätzlich über die Elterntiere des Welpen informieren. 

Wenn ihr wollt, könnt ihr natürlich auch aus dem Tierheim einen Mops retten. Viele dieser Tiere suchen bereits seit langer Zeit ein schönes Zuhause.

Hintergrund
Mops Hund Rassebeschreibung

Der Mops wird von der FCI in die  Gruppe 9 (Gesellschafts-und Begleithunde), Sektion 11 (Kleine doggenartige Hunde) klassifiziert. Der Rassestandard erfordert keine Arbeitsprüfung.

Es gibt keine festgeschriebene Größenzuordnung. Das ideales Gewicht beträgt jedoch 6,3-8,1kg, womit er in der Regel maximal 35cm erreicht.

"Multum in Parvo"

Der Mops ist ausgesprochenquadratisch und gedrungen, was auch gerne "Multum in Parvo" genannt wird. Übersetzt bedeutet das so viel wie "viel Masse in kleinem Raum", was sich durch kompakte, straff-gedrungene Proportionen und Festigkeit der Muskulatur ausdrückt. Besonders letztere darf aber nicht mit Fett bei Übergewicht verwechselt werden. Der Hund darf aber weder tiefgestellt noch schmal und hochbeinig sein.

Ein leichtes Rollen der Hinterhand typisiert den Bewegungsablauf dieser Hunderasse. Zuchtexemplare müssen fähig r eine entschlossene und gleichmäβige Bewegung sein.

Der Kopf

Der runde Kopf dieser Hunderasse ist ziemlich groβ und steht im Verhältnis zum Körper. Der Schädel weist keine Vertiefungen auf, es finden sich jedoch klar abgezeichnete, nicht übermäßig viele Falten auf der Stirn. 

Der Fang

Der schwarze Nasenschwamm soll ziemlich groβe und weit geöffnete Nasenlöchern besitzen, um der typischen Atemnot entgegen zu wirken. Eine zusammengedrückte Nase und starke Faltenbildung auf dem Nasenrücken sind daher unakzeptabel und werden bei Shows gerechtfertigt schwer bestraft. Der fang selbst ist ziemlich kurz, stumpf, quadratisch aber nicht aufgebogen. Die Augen oder die Nase sollen niemals nachteilig beeinträchtigt oder von Falten auf dem Nasenrücken verdeckt sein.

Ein Mops hat in der Regel einen geringfügigen Vorbiss. Typisch ist ein breiter Unterkiefer mit einer Schneidezahn-Reihe, bei der die Schneidezähne fast in einer geraden Reihe stehen. 

Die Augen

Die dunklen, relativ großen Augen sind von runder Form und mit sanftem und bekümmertem Ausdruck. Sie glänzen sehr und wirken bei Erregung voller Feuer. Dennoch sind sie beim Anblick nicht hervorstehend, übertrieben oder zeigen die Sklera (das Weiß), wenn sie direkt nach vorne schauen. Auch der Rassestandard erfordert eine Freiheit von Augenerkrankungen.

Die Ohren

Der Mops hat dünne, kleine aber weiche (wie "schwarzer Samt") Ohren. Zwei Ohrhaltungen sind erlaubt: 

  • Rosenohr - kleines, fallendes Ohr, das seitlich und nach hinten gefaltet ist und die Ohrmuschel sichtbar
    werden lässt
  • Knopfohr - Ohr, bei dem das Leder nach vorne fällt, die Ohrspitze liegt eng am Schädel an, so dass das Ohrinnere nicht
    sichtbar wird. Diese Form wird bevorzugt.

Der Rumpf

Der dicke Hals ist leicht gebogen und wird stolz getragen. Das ist insbesondere deutlich im Kammartigen Bereich der Profillinie. Der Körper hingegen wirkt kurz und gedrunken bei einem geraden Rücken, der nicht nachgibt, und einem breiten Brustkorb mit weiterführend gut gewölbten, weit zurückreichenden Rippen.

Die Rute

Hoch angesetzt, wird die Rute so eng wie möglich über die Hüfte gerollt. Doppelt eingerollte Rute, wie man sie gerne in Comics sieht, sind jedoch höchst erwünscht.

Die Gliedmaßen

Der Mops hat eine sehr schräge Schulter. Der sehr kräftige Unterarm hingegen ist wieder gerade und gut unter den Körper gestellt. Auch die Hinterläufe sind kräftig und gut unter den Körper stehend. 

Sowohl die Vorder- als auch die Hinterpfoten sollten weder so lang wie eine Hasenpfote, noch so rund wie eine Katzenpfote sein, aber gut voneinander abgesetzte Zehen besitzen. Der Mops hat in der Zucht schwarze Krallen. 

Das Haarkleid

Der Mops hat feines, glates und weiches Kurzhaar, welches glänzt. 

Es gibt ihn in folgenden Farben: Silber, apricot, hellfalbfarben oder schwarz. Diese Farben sind jeweils rein, um den Kontrast von Farbe, Aalstrich (vom Hinterhauptbein bis zur Rute durchgehender schwarzer Streifen) und Maske zu unterstreichen. Die Abzeichen sollten sauber abgegrenzt sein. All die erwähnten Merkmale (Maske, Ohren, Naeri auf den Wangen, Stirnfleck (Raute) und Aalstrich) sind so schwarz wie möglich.

Felllänge kurz
Fell glatt
Ohrenform Kippohr
Rute stummelig
Anatomie massiv, quadratisch, stämmig
Größe ♀ 22 - 25 cm
Gewicht ♀ 6 - 8 kg
Größe ♂︎ 25 - 30 cm
Gewicht ♂ 6 - 8 kg
Geeignet für Anfänger, Kinder, Senioren und Seniorinnen

Farben

schwarz schwarz-silber creme rehfarben Tiger
Säugetier, Wirbeltier, Hund, Canidae, Katze, Fleischfresser, Mops und eine Katze kuscheln, Hunderasse, Felidae, Begleithund, kleiner brauner Hund unter 10kg
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  • Atemprobleme

    Bei Hunden mit verkürzter Schnauze können häufig Probleme der Atemwege auftreten.

  • Gebiss Fehlstellungen

    Fehlstellungen des Gebisses treten häufig bei Hunden mit kurzer Schnauze auf.

  • Herzerkrankungen

    Können häufig bei Hunden auftreten und teilweise medikamentös behandelt werden.

  • Hüftdysplasie (HD)

    Die Hüftdysplasie oder Hüftgelenksdysplasie des Hundes (HD) ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks

  • Kurzatmigkeit

    Erschwertes Atmen erkennst du am Röcheln und an der teils beschleunigten Atemfrequenz des Hundes.

  • Übergewicht

    Oftmals leider die Hunde sehr unter Übergewicht. Schuld daran, sind die Hunde selbst aber nie!

  • Ein Mops kostet ca. 1200 bis 2000 Euro. Retromops Welpen kosten ca. 1600 Euro.

  • Ein Mops kann problemlos auch in einer Wohnung gehalten werden und ist ein kuscheliger Wohngeselle.

  • Nein, es gibt lediglich eine Züchtung die Retromops genannt wird. Sie haben längere Beine und Schnauzen für eine besser Atmung.

  • Möpse gelten als fügsame Gesellen und haben einige tolle Chaaktereigenschaften. Sie gelten als klug.

  • Ja, der Mops ist ein guter Familienhund.

  • Ein Mops benötigt regelmäßige Bürsten, um sein Fell in guter Verfassung zu halten, und sollte auch regelmäßig gebadet werden. Es ist wichtig, dass man ihm ausreichend Bewegung gibt, um gesund zu bleiben.

  • Ein Mops kann durch positive Verstärkung und klare Kommandos trainiert werden. Es ist wichtig, dass man kurze und unterhaltsame Trainingseinheiten verwendet, um das Interesse des Hundes zu halten.

  • Möpse sind in der Regel geduldig und freundlich gegenüber Kindern, aber es ist wichtig, dass Kinder lernen, wie sie mit einem Hund umgehen sollen, um Verletzungen oder Unfälle zu vermeiden.

  • Nein, Möpse sind in der Regel nicht als Wachhunde geeignet, da sie eher freundlich gegenüber Fremden sind und nicht besonders laut sind.

  • Ein Mops kann im Durchschnitt zwischen 12 und 14 Jahren alt werden.

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