Hero
Tipps zur Hundehaltung 15.03.2021

Skifahren mit einem Hund – unvergesslichen Momente im Schnee

Thomas by Thomas, Thomas hat das technische Know-wau äh Know-how zu dogbible beigetragen und ist nicht nur von Japan begeistert, sondern bezeichnet auch den Shiba als seinen Lieblingshund, der hoffentlich bald Einzug in seinem Rooftopgarden nehmen darf.

Skifahren mit einem Hund – unvergesslichen Momente im Schnee            

Verschneite Winterlandschaften, endlose Pisten oder perfekt präparierte Loipen: Für viele Sportbegeisterte gehört ein Skiurlaub zu den Höhepunkten des Jahres. Was liegt für Hundehalter näher, als das Abenteuer gemeinsam mit ihrem geliebten Vierbeiner zu erleben.

Skifahren mit einem Hund: Geht das überhaupt?

Mit kurzen Schwüngen den steilen Hang hinab zu wedeln und dann in einer rasanten Schussfahrt den letzten Pistenabschnitt zu überwinden, lässt jedes Sportlerherz höherschlagen. Stellt euch vor, ihr seid dabei nicht alleine. An eurer Seite stürzt sich euer treuer Hund in die Tiefe und gibt sein Letztes, um mit euch mithalten zu können. Er schaut ganz verdutzt und versteht gar nicht, warum Herrchen und Frauchen plötzlich den Turbo gezündet haben. Umso größer ist die Freude, wenn euch der Vierbeiner am Schluss wieder einholt.

shutterstock.com / OlesyaNickolaeva

So inspirierend dieser Traum auch sein mag, in unseren Breiten kann man ihn sich leider nicht erfüllen. Denn sämtliche Skipisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind für Hunde tabu. Der Grund dafür leuchtet ein: Bei der Abfahrt werden die Vierbeiner zu einem unkalkulierbaren Risiko für andere Skifahrer. Schreckhafte Personen stürzen möglicherweise, wenn aus heiterem Himmel ein großes Fellknäuel um sie herumspringt. Im schlimmsten Fall kommt es zum Zusammenstoß mit einem Hund, der unerwartet in die Spur prescht.

Ähnlich sieht die Situation beim Skilanglauf aus. Obwohl die Unfallgefahr nicht so groß ist wie bei der Abfahrt, treten andere Probleme auf. Vor allem besteht das Risiko, dass Vierbeiner die Loipe verschmutzen oder beim Spielen beschädigen. Deshalb könnt ihr beim Langlauf den Hund normalerweise nicht mitnehmen. Allerdings gibt es ein paar wenige Ausnahmen. Falls breite Laufflächen (sogenannte Skating-Loipen) vorhanden sind, dürfen friedliche Hunde manchmal ihr Frauchen und Herrchen begleiten.

Für Tiefschneefetischisten haben wir eine erfreuliche Nachricht: Bei einer Skitour durch unberührten Schnee bestehen keine Verbote für eure treuen Freunde. Abseits der Pisten zu wedeln, erfordert – nicht nur beim Hund – viel Kraft und Geschick. Wenn ihr euch tatsächlich auf ein derartiges Abenteuer einlassen wollt, solltet ihr gute und erfahrene Skiläufer sein.

Welche Skigebiete sind für Hunde geeignet?

Trotz der Einschränkungen sind Vierbeiner fernab von Pisten und Loipen in vielen Skigebieten gern gesehene Gäste. Schneebälle zu jagen und ausgelassen in der weißen Pracht herumzutollen, macht jeder Fellnase riesigen Spaß. Der Winterurlaub bietet zudem eine gute Gelegenheit, das Vertrauen zwischen euch und eurem besten Freund auszubauen.

Zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten mit Hunden zählen:

  • ausgedehnte Spaziergänge
  • Schneeschuh-Wanderungen in der verschneiten Natur
  • rodeln mit dem Hund
  • Ausritte auf Leihpferden

Am besten schaut ihr euch vor der Buchung an, welche Skigebiete für Hunde eure Lieblingsaktivitäten anbieten. Damit der Urlaub wirklich erholsam für Hund und Halter ist, gilt es ein paar Dinge zu beachten. Euer Vierbeiner sollte von der Größe und der körperlichen Verfassung her in der Lage sein, längere Strecken im Schnee zu bewältigen. Für ältere oder kranke Hunde kann das Ganze schnell zu einer großen Strapaze werden. Wer seine Fellnase mit in den Skiurlaub nimmt, möchte zwischendurch auch mal auf die Bretter steigen. Aber was macht man während dieser Zeit mit seinem geliebten Tier?

Immer noch bieten nur wenige Skizentren eine ganztägige Hundebetreuung an. Manche Halter lassen ihren Vierbeiner für einige Stunden alleine in der Unterkunft. Wenn der Hund keine Panik schiebt und ihm nicht das Inventar der Wohnung zum Opfer fällt, mag diese Variante für Hartgesottene praktikabel sein. Besser ist es, für die geplante Abwesenheit einen Hundesitter zu engagieren. Idealerweise kümmert ihr euch bereits vorher um eine geeignete Unterkunft inklusive der Betreuung für euren Vierbeiner. Denn nur mit der richtigen Planung wird das Skifahren mit dem Hund für alle zu einem tollen Erlebnis.

Bannerbild: shutterstock.com / William.Vaccaro
Danke fürs Lesen
Abonniere unseren Newsletter,
um immer über Hundetrends informiert zu bleiben.
Wir werden deinen Posteingang nicht spammen! Wir werden deine E-Mail-Adresse weder verkaufen noch vermieten.
Weitere Informationen findest du in unseren Datenschutzbestimmungen