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Hundeerziehung 01.04.2021

Welcher Hund ist geeignet als Therapiehund?

Sissi by Sissi, Sissi ist Bloggerin seit 2014, auf den Hund gekommen 2018. Seitdem stolziert sie täglich ihre 10000 Schritte mit Loki durch die Welt. Der Beagdor (Labrador-Beagle Mix) ist Therapiehund für Kinder und begleitet sie auch in Schulen. Insgeheim schwärmt sie für eine französische Bulldogge als Zweithund.

Welcher Hund eignet sich als Therapiehund?

Hunde können wertvolle Verbündete sein, wenn es darum geht, die am meisten gefährdeten Menschen zu unterstützen. Die für diese Funktion ausgebildeten Hunde werden als Therapiehunde bezeichnet.

Zwar kann jeder Hund als Therapiehund ausgebildet und zertifiziert werden, doch gibt es bestimmte Merkmale, die bestimmte Rassen für diese Funktion besser geeignet machen als andere. - Wir berichten aus unserer Erfahrung (ich, Sissi, habe selbst eine Therapiehunde Ausbildung mit meinem Loki bei Humanis et Canis in Salzburg, Österreich, absolviert und bin so happy, es gemacht zu haben und mit Loki in die Schule gehen zu können!)

shutterstock.com / Elisabeth Hammerschmid

Was sind Therapiehunde?

Therapiehunde wurden ausgebildet, um bedürftigen Menschen Zuneigung, Trost und Unterstützung zu geben.

Therapiehunde können Patienten dabei unterstützen, soziale Fähigkeiten zu entwickeln, und sie können die Patienten offener dafür machen, am Therapieprozess teilzunehmen und sich in einer bestimmten Situation einfach wohler zu fühlen.

Charakteristika von Therapiehunden

Zwar kann jeder Hund zum Therapiehund ausgebildet werden, doch gibt es bestimmte Merkmale, die ein Hund aufweisen sollte, um ein guter Kandidat zu sein.

Intelligent: Der Hund muss gut darin sein, zu verstehen, wann es Zeit zum Spielen ist und wann es Zeit ist, ruhig zu bleiben und einfach präsent zu sein.

Gut ausgebildet: Therapiehunde müssen extrem gut ausgebildet sein, sowohl um spezifische Aufgaben zu erfüllen, als auch um innerhalb des Umfelds, in dem sie arbeiten, hochgradig kontrollierbar zu sein.

Fokussiert: Die Umgebungen, in denen Therapiehunde zur Arbeit herangezogen werden, sind oft voll von Menschen, Geräuschen und Ablenkungen. Aus diesem Grund müssen Therapiehunde in der Lage sein, sich auf eine Person oder eine Aufgabe zu konzentrieren.

Ruhig: Therapiehunde müssen ein ruhiges Temperament haben. Sie müssen unter Umständen auch in der Lage sein, längere Zeit ruhig mit einem Patienten zu sitzen, ohne unruhig zu werden.

Gesellig: Therapiehunde müssen gerne mit Menschen und anderen Tieren zusammen sein. Sie werden wahrscheinlich nicht das einzige Tier sein, das in ihrer Einrichtung arbeitet.

Sich gerne berühren lassen: Nicht alle Hunde mögen es, berührt und gestreichelt zu werden.

Sanft: Therapiehunde müssen sich ihrer Grösse und Stärke bewusst sein, und sie müssen wissen, wie sie sich auf sanfte Art und Weise verhalten müssen. Es ist auch nützlich, wenn sie ein weiches Maul haben, mit dem sie spielen und Dinge aufheben können, ohne sie zu verletzen.

Die besten Hunderassen für Therapiehunde

Während es in erster Linie um eine gute Ausbildung geht, sind einige Hunderassen für diese Rolle besser geeignet als andere.

1. Labrador Retriever

Labrador Retriever sind für alle Arten von Arbeit geeignet sind. Sie sind intelligent, anpassungsfähig und relativ leicht zu trainieren.

Sie haben die Fähigkeit, sich auf ihre Aufgabe zu konzentrieren und lieben es, Menschen zu gefallen. Sie haben auch ein ruhiges, geduldiges und anhängliches Temperament, was sie perfekt für den Umgang mit verletzlichen Menschen geeignet macht. Trotz ihrer Körpergröße sind sie sehr sanftmütig.

Auch Kreuzungen wie Boxador und Aussidor lassen sich gut als Therapiehunde ausbilden und führen.

2. Golden Retriever

Wie Labradore sieht man oft Golden Retriever in Arbeitsrollen. Sie sind intelligent, sanft und freundlich, und sie sehen freundlich aus, so dass die Menschen kein Problem haben, sich ihnen zu nähern und sie zu umarmen.

Sie können sich trotz ihrer Körpergröße besonders gut für die Arbeit mit Kindern eignen.

Wenn ihr Bedenken habt, das ein Golden Retriever zu stark haart, solltet ihr eine Pudelkreuzung in Betracht ziehen, also einen Goldendoodle oder Labradoodle. Diese Rassen haaren weniger stark.

3. Pudel

Pudel eignen sich auch hervorragend als Therapiehunde, und das nicht nur, weil sie kaum haaren (oder sabbern).

Pudel wurden als Begleithunde gezüchtet, deshalb lieben sie es, mit Menschen zusammen zu sein, und sie sind auch sehr gut darin, die Emotionen von Menschen aufzufangen.

Hunde dieser Rasse sind auch unglaublich intelligent, was sie anpassungsfähig und leicht zu trainieren macht.

shutterstock.com / gpointstudio
Bannerbild: shutterstock.com / Halfpoint
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