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Tipps zur Hundehaltung 01.06.2021

4 Tipps gegen Stress an der Leine - wenn Herrchen, Frauchen und Hund entspannt spazieren

Sissi by Sissi, Sissi ist Bloggerin seit 2014, auf den Hund gekommen 2018. Seitdem stolziert sie täglich ihre 10000 Schritte mit Loki durch die Welt. Der Beagdor (Labrador-Beagle Mix) ist Therapiehund für Kinder und begleitet sie auch in Schulen. Insgeheim schwärmt sie für eine französische Bulldogge als Zweithund.

4 Tipps gegen Stress an der Leine - wenn Herrchen, Frauchen und Hund entspannt spazieren

Wenn der Vierbeiner beim Spazierengehen immer wieder an der Leine zieht, stresst das nicht nur Euch, sondern auch ihn selber. Nicht selten stecken bestimmte Ängste oder sonstige Verhaltensweisen dahinter. In diesem Fall sollte ein Tierarzt einen Blick auf Euren Liebling werfen. 

Es gibt auch einfache Gründe

Vielleicht ist dieser aber einfach auch nur etwas wild und will alles so schnell wie möglich erkunden. Um die Ausflüge etwas angenehmer zu gestalten, können Euch die folgenden vier Tipps helfen. 

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Vier Tipps für weniger Stress an der Leine

1. Tipp: Kommuniziere mit Deinem Vierbeiner

Viele Hunde reagieren auf das Verhalten ihrer Menschen. Sie merken, wenn der Zweibeiner selber unsicher ist und zum Beispiel ängstlich reagiert, wenn andere Tiere auftauchen. Bleibt ihr dagegen ruhig und zeigt ihnen den Weg, wird auch das auf sie abfärben. Daher solltet ihr sowohl verbal (beruhigen) und auch nonverbal mit Euren Hunden kommunizieren. 

2. Tipp: Das Anleinen mit positiven Dingen verbinden

Wenn ein Hund es nicht mag, angeleint zu werden, kann ein ganz einfacher Trick helfen. So sollte dieser Vorgang immer mit etwas Positivem verbunden werden. Beim Anleinen habt Ihr eine offene Körperhaltung, streichelt die Fellnase und könnt ihr am Anfang auch noch ein Leckerli geben. Letzteres lasst Ihr allerdings nach einigen Tagen weg. Mit der Zeit wird der Hund merken, dass das Gassigehen nicht Schlimmes ist und kommt dann im Idealfall auch ohne Leckerli zurecht. 

3. Tipp: Sei das Alphatier

Gerade sehr ängstliche Hunde brauchen einen gewissen Schutz, wenn sie das sichere Zuhause verlassen. Daher solltet Ihr ihm zeigen, dass er nichts zu befürchten hat. In kritischen Situationen hältst du die Leine etwas strammer und führt Ihr die Fellnase sicher und bestimmt an dem anderen Hund vorbei. So merkt sie, dass Ihr immer alles im Griff habt und dass sie sich auf Euch verlassen kann. Einfach gesagt, tut Ihr alles, um Euren Liebling zu beschützen. Dadurch könnt Ihr ihm auf Dauer das an der Leine ziehen abgewöhnen und Ihr habt beide weniger Stress auf Spaziergängen. 

4. Tipp: Belohne richtiges Verhalten

Wenn Euer Hund sehr viel Stress an der Leine hat und sich mit der Zeit die ersten Fortschritte zeigen, solltet Ihr ihn ausgiebig loben. Denn auch dadurch merkt er, dass er etwas richtig gemacht hat. Dadurch könnt Ihr schon bald wieder entspannt spazieren gehen mit Hund und das mit lockerer Leine. Natürlich dürft Ihr Euren Freund beim Loben auch streicheln und kraulen.

Teilweise wird auch ein sogenanntes Halti verwendet, um Hunden das Ziehen an der Leine abzugewöhnen. 

Zusammenfassung zu: weniger Stress beim Spazierengehen:

  • Kommuniziere mit Deinem Vierbeiner

  • Das Anleinen mit positiven Dingen verbinden

  • Sei das Alphatier

  • Belohne richtiges Verhalten (Klicker Training könnte hier auch hilfreich sein, um wirklich punktuell zu belohnen!)

Bannerbild: shutterstock.com / Ekaterina Grivet
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