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Tipps zur Hundehaltung 01.10.2022

Versicherungen für Haustierhalter: so sichern Sie sich und Ihren Liebling ab

Sissi by Sissi, Sissi ist Bloggerin seit 2014, auf den Hund gekommen 2018. Seitdem stolziert sie täglich ihre 10000 Schritte mit Loki durch die Welt. Der Beagdor (Labrador-Beagle Mix) ist Therapiehund für Kinder und begleitet sie auch in Schulen. Insgeheim schwärmt sie für eine französische Bulldogge als Zweithund.

Haustierhalterinnen und -Halter wünschen sich doch nichts mehr, als dass es ihren Tieren gut geht und es ihnen an nichts mangelt. Dafür tun sie wirklich viel, mit hochwertigem Futter, einer artgerechten Haltung und natürlich ganz viel Liebe. Oft ist es damit jedoch nicht getan, denn was ist, wenn die geliebte Katze oder der Hund mal krank werden? Was ist, wenn Sie einen größeren Schaden anrichten? Dann müssen ihre Halter unter Umständen tief in die Tasche greifen. Wie Haustierhalterinnen und Haustierhalter sich und ihr Tier absichern können, haben wir an dieser Stelle zusammengefasst.

Der Zweck von Haustierversicherungen

Tierhalterinnen und Tierhalter lieben ihre Haustiere abgöttisch und das ist natürlich gut so. Allerdings machen sie sich häufig Sorgen, dass ihnen etwas zustoßen könnte oder das die Tiere möglicherweise jemand anderes verletzen oder etwas durch sie zu Bruch geht. Dagegen gilt es sich selbst und die Tiere zu schützen.

Spezielle Tierversicherungen können dafür sorgen, dass diese Befürchtungen etwas kleiner werden, und zwar für einen monatlichen Geldbetrag. Wenn man sich vorstellt, dass dem eigenen Haustier plötzlich etwas zustößt und auf einen Schlag ein großer Geldbetrag fällig werden würde, können entsprechende Versicherungen eine große mentale und finanzielle Entlastung sein.

Abhängig vom Bundesland ist eine Versicherung sogar Pflicht, wie beispielsweise bei bestimmten Hunderassen. Dazu aber später im Text mehr.

keine kupierten Ohren beim American Bully Welpen grau weiß, blaue Welpen Shutterstock / alberto clemares exposito

Krankenversicherung fürs Haustier

Bei einer Krankenversicherung fürs Haustier wird ein monatlich vereinbarter Betrag eingezahlt, falls das Tier krank werden sollte, können die anfallenden Kosten für den Tierarzt von den entsprechenden Versicherungen getragen werden. Das funktioniert ähnlich wie bei einer Krankenversicherungen für den Menschen, die für die Arztkosten aufkommt.

Ohne Krankenversicherung fürs Haustier könnten unter Umständen schnell bis zu vierstellige Beträge für die Behandlung zusammenkommen. Mit einer Krankenversicherung sind Haustierhalterinnen und -Halter jedoch bestens für den Ernstfall gewappnet.

Krankenversicherungen für Katzen und Hunde werden jedoch nicht von jeder Versicherung angeboten. Oft gibt es teils große Kostenunterschiede zwischen diesen Anbietern, wie man bei Finanzen.de nachlesen kann.

Zudem ist die monatliche Versicherungsrate von weiteren Faktoren abhängig:

  • Tierart
  • Rasse
  • Alter
  • Umfang der Leistungen
  • Höhe der Selbstbeteiligung

Bei Katzen wird zudem noch einmal gesondert darauf geachtet, ob das Tier ein Freigänger oder eine Wohnungskatze ist. Grundsätzlich lässt sich dennoch festhalten: Je älter und anfälliger das Tier ist, desto höher fallen die monatlichen Beiträge für die Versicherung aus.

Säugetier, Wirbeltier, Hund, Canidae, Katze, Fleischfresser, Mops und eine Katze kuscheln, Hunderasse, Felidae, Begleithund, kleiner brauner Hund unter 10kg Shutterstock / Africa Studio

Alternative OP-Kostenversicherung?

Nicht immer ist eine Krankenversicherung für das Haustier unbedingt notwendig, denn besonders niedrige Beiträge zahlt man dann, wenn das Tier möglichst frühzeitig und gesund versichert wird. Als Alternative zur Krankenversicherung kann deshalb die sogenannte OP-Kostenversicherung dienen.

Sie funktioniert ähnlich wie die Krankenversicherung fürs Haustier, allerdings sind die Leistungen hier auf Operationen begrenzt. Je nach Art der Versicherung werden die kompletten Kosten oder zumindest ein Teil des Betrages wieder erstattet.

Um grundsätzlich nicht mit zu hohen Tierarztkosten konfrontiert zu werden, empfiehlt es sich eine Rücklage für solche Ernstfälle zu bilden. Ob eine OP-Kostenversicherung oder eine Krankenversicherung fürs Haustier das richtige ist, sollte man im Rahmen einer unabhängigen Beratung herausfinden.

Haftpflichtversicherung für Tierhalter

Wie bereits erwähnt sind vor allem Hundebesitzer angehalten, wenn nicht sogar verpflichtet eine Haftpflichtversicherung für ihren Vierbeiner abzuschließen. Auch bei Pferden ist die Haftpflichtversicherung ein Muss.

Würden durch sie Schäden an Dritten verursacht, sind die nämlich nicht durch die private Haftpflichtversicherung der Halterinnen und Halter abgedeckt. Nur Schäden, die beispielsweise durch Kleintiere verursacht werden, können hier gemeldet werden. Dazu gehören beispielsweise Katzen, Hasen oder Meerschweinchen. Exotische Kleintiere, wie Spinnen oder Schlangen sind hier jedoch ausgeschlossen.

Bei größeren Tieren und Exoten müssen die Halterinnen und Halter mit ihrem gesamten Hab und Gut haften, sofern sie keine separate Haftpflichtversicherung fürs Tier abgeschlossen haben. Falls nicht kann das unter Umständen sogar sehr teuer werden.

Besonderer Fall: Haftpflicht für Hundebesitzer

Wenn der beste Freund nicht hören will und man als Halterin oder Halter für eine kurze Zeit die Kontrolle über den Hund verliert, kann das unter Umständen schon einen großen Schaden an Menschen oder Gegenständen Dritter nach sich ziehen.

Mit einer speziellen Hundehaftpflichtversicherung gehören solche Sorgen jedoch der Vergangenheit an. Je nach Hunderasse und Bundesland müssen sogar Haftpflichtversicherungen für die Fellnasen abgeschlossen werden.

Ganz günstige und gute Tarife gibt es bereits ab einem Jahrespreis von rund 60 Euro. Dabei sollte die Deckungssumme mindestens fünf Millionen Euro betragen. Zusätzlich sollte sichergestellt sein, dass nicht nur Herrchen oder Frauchen abgesichert sind, sondern auch andere Hundehüter, die möglicherweise fürs Gassigehen engagiert werden.

Ebenfalls wichtige Angaben beim Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Hunde sind die Situationen, die versichert sind sowie die tägliche Grundausstattung. Zum Beispiel gilt bei manchen Versicherern, dass das Tier beim Rausgehen immer angeleint sein und einen Maulkorb tragen muss.

Pferdehalterhaftpflichtversicherung

Pferdehalterinnen und Pferdehalter sollten ebenfalls eine entsprechende Haftpflichtversicherung abschließen, denn je größer das Tier ist, desto größerer Schaden kann entstehen. Hier beginnen die Beträge ab einem Jahresbetrag von etwa 90 Euro.

Fazit

Grundsätzlich können Versicherungen für Tierhalter sehr sinnvoll sein. Sei es im Krankheits- oder in einem Schadensfall. Grundsätzlich sollte man sich vor Abschluss jedoch gründlich informieren und/oder beraten lassen, welche Versicherung zu einem selbst und dem Vierbeiner passt.

Bannerbild: Shutterstock / My Bokeh Life
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