Langhaarcollie

Langhaarcollie Rassebeschreibung: Charakter & Co

Langhaarcollie Rassebeschreibung: Charakter & Co
Dogs/Active

Der Langhaarcollie, oder schottische Schäferhund, zählt durch Lassie, den Filmhund, zu den bekanntesten Hunderassen weltweit.

Was ist die Herkunft von Langhaarcollies?

Die Römer brachten den Langhaarcollie nach Europa. Mit den Wanderungen der Germanen gelangte der Hund über Island nach Großbritannien, wo er von den Schafzüchtern zum Hüten der Colley-Schafe eingesetzt wurde. 1840 wurde der erste Verein für Langhaarcollie Zucht gegründet. Die Anerkennung der Hunderasse erfolgte 1858 (FCI Gruppe 1, Sektion 1, Standard Nr. 156).

Bei den in Amerika gezüchteten Hunden wurden weitere Fellfärbungen in schwarz weiß entwickelt. Da der Körperbau der Hunde vom britischen Rassestandard abwich, erfolgte die Gründung eines eigenen Kennel-Clubs.

  • britische Linie: anerkannt vom FCI
  • amerikanische Linie: eigener American Kennel Club

Was sind die Rassemerkmale von Langhaarcollies?

Langhaarcollies besitzen eine schmale, langgezogene Schnauze. Sie zählen zu den dolichocephalen Rassen. In der Kopfmitte sind kleine Ohren angesetzt. Die mandelförmigen, braunen Augen stehen leicht schräg. Der Körper ist langgestreckt. Die Rippen sind deutlich abgesetzt. Die ovalen Pfoten besitzen geschlossene Zehen. Die Rute hängt bis zu den Sprunggelenken.

Bannerbild: Shutterstock / Seregraff
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Alternativer Name Rough Collie, Collie (Langhaar)
Herkunft Schottland
Lebenserwartung 14 - 16 Jahre
Pflegeanforderungen pflegeintensiv
Aktivitätslevel hoch
FCI Schäferhunde
AKC Herding Group
KC Pastoral Group
News/Active

Was sind typische Charaktereigenschaften von Langhaarcollies?

Die Hunde sind besonders intelligent. Sie lernen wesentlich schneller als andere Hunderassen. Durch ihr freundliches und gutmütiges Wesen könnt ihr sie leicht erziehen. Ihre Intelligenz muss aber ständig mit anspruchsvollen Aufgaben gefordert werden. Die Langhaarcollie Welpen akzeptieren schnell ihre Position innerhalb der Familie. Sie kommen gut mit anderen Hunden und Kindern zurecht. Fremden gegenüber reagieren die Langhaarcollies anfangs sehr zurückhaltend. Da sie eine starken Bewegungsdrang besitzen, begleiten sie ihre Familie gerne auf langen Wanderungen. Auch für die Ausübung von Hundesport sind sie gut geeignet. Da die Collies nie nervös werden und aggressiv reagieren, sind sie sehr gute Familienhunde und Begleithunde. Sie besitzen auch einen starken Schutzinstinkt und bewachen gerne das Haus ihrer Familie. Ein Jagdtrieb ist nicht vorhanden.

Charakter

  • aktiv
  • beschützend
  • freundlich
  • intelligent
  • loyal
  • sanftmütig

Verwendungen

  • Hütehund
  • Familienhund
Collie mit langen Haaren, weiß brauner Hund mit sehr langem Fell, Lassie Hund Langhaarcollie braun weiß mit Kippohren und sehr langem Fell, mittelgroßer Hund mit vielen Haaren, Lassiehund mit sehr langer Schnauze
Schottland

Was sind typische Krankheiten von Langhaarcollies?

Bei den Langhaarcollies treten einige Erbkrankheiten auf:

  • MDR1-Gendefekt
  • Collie Eye
  • Dermatomyositis
  • Taubheit

76 % der Collies leiden unter dem MDR1-Gendefekt. Bei der Verabreichung einiger Medikamente (Ivermectin)treten Bewegungsstörungen und Erbrechen auf. Die Hunde fallen in ein Leber-Koma und sterben.

Beim Collie Eye ist der Augenhintergrund geschädigt. Die Netzhaut löst sich ab, euer Hund verliert das Sehvermögen.

Dermatomyositis tritt bei Langhaarcollie Welpen auf. Die Hunde leiden unter Hautgeschwüren und Muskelschwund.

Merle-Fellfarben sind mit einer Entwicklungsstörung des Innenohrs verbunden. Die Langhaarcollie Welpen sind wenige Wochen nach der Geburt taub.

Langhaarcollie Zucht - wo, wie, was?

Einen gesunden Langhaarcollie kaufen könnt ihr bei einem Züchter, der die strengen Auflagen der Zuchtverbände beachtet.

Wo findet ihr Collie-Züchter:

Hintergrund
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Ein dichtes, seidiges Haarkleid hüllt den eleganten Körper des Langhaarcollies ein. Die Haare wirken besonders voluminös, da sich Deckhaare und Unterwolle vermischen.

  • kurze Gesichtsbehaarung
  • ausgeprägte Halskrause
  • spitz zulaufendes Fell an den Ohren
  • Läufe im oberen Bereich befiedert, untern glattes Fell
  • Rute mit dichten, langen Haaren

Vom FCI sind mehrere Fellfarben anerkannt:

  • sable white
  • tricolor
  • blue Merle

Wie groß wird der Langhaarcollie?

Rüden erreichen eine Widerristhöhe von 56 bis 61 cm. Die Weibchen sind mit 51 bis 55 cm etwas kleiner.

Wie viel wiegt ein Langhaarcollie?

  • Rüden: 20 bis 30 Kilogramm
  • Weibchen: 18 bis 25 Kilogramm

Wie alt wird ein Langhaarcollie?

Langhaarcollies erreichen ein Alter von 12 bis 15 Jahren.

Felllänge lang
Fell glatt
Ohrenform Kippohr
Rute gefächert
Anatomie sportlich
Größe ♀ 51 - 56 cm
Gewicht ♀ 18 - 25 kg
Größe ♂︎ 56 - 61 cm
Gewicht ♂ 20 - 29 kg
Geeignet für

Farben

weiß dreifarbig sandfarben Merle
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Hund, Säugetier, Scotch Collie, Wirbeltier, Hunderasse, Canidae, Collie, Rough Collie, Fleischfresser, Rasse ähnlich Shetland Schäferhund, brauner Hund mit langer Schnauze und sehr langem Fell, Lassie Hund
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  • Augenerkrankungen

    Treten häufig bei Allergien und Unverträglichkeiten auf.

  • Collie Eye Anomaly (CEA)

    Die Collie Eye Anomaly (dt. Collieaugen-Anomalie, abgekürzt CEA) ist eine Erbkrankheit verschiedener Hunderassen aus der Familie der Collies

  • Ellbogendysplasie (ED)

    Die Ellenbogengelenksdysplasie ist ein chronisch verlaufender Krankheitskomplex des Ellenbogengelenks schnellwüchsiger Hunderassen

  • Epilepsie

    Definition: Hund Epilepsie vor, wenn beispielsweise mindestens zwei epileptische Anfälle im Abstand von mehr als 24 Stunden auftreten

  • Hüftdysplasie (HD)

    Die Hüftdysplasie oder Hüftgelenksdysplasie des Hundes (HD) ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks

  • MDR1-Defekt

    Der MDR1-Defekt ist ein Defekt im MDR1-Gen, der bei einigen Hunderassen und beim Mensch auftreten kann. Dadurch kommt es zur mangelhaften oder fehlenden Synthese eines bestimmten Proteins, welches ein wichtiger Bestandteil der Blut-Hirn-Schranke ist, was zur Überempfindlichkeit gegenüber manchen Arzneimitteln führt.

  • Progressive Retina Atrophie (PRA)

    Die progressive Retinaatrophie (PRA) ist ein langsam fortschreitendes Absterben der Netzhaut von Hunden

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