Hero
Tipps zur Hundehaltung 15.03.2021

Bachblüten für Hunde - eine Übersicht und Tipps

Sissi by Sissi, Sissi ist Bloggerin seit 2014, auf den Hund gekommen 2018. Seitdem stolziert sie täglich ihre 10000 Schritte mit Loki durch die Welt. Der Beagdor (Labrador-Beagle Mix) ist Therapiehund für Kinder und begleitet sie auch in Schulen. Insgeheim schwärmt sie für eine französische Bulldogge als Zweithund.

Bachblüten für Hunde - wobei sie helfen können!

Für uns Hundebesitzer gibt es nichts Schöneres, als mit unseren Vierbeinern ausgedehnte Spaziergänge zu machen, im Hundesport gemeinsam bestimmte Ziele zu erreichen, ausgelassen im Garten herumzutoben oder ganz einfach daheim auf dem Sofa mit ihm zu kuscheln. Von Anfang an bauen wir eine enge Beziehung zu unserem Hund auf und begleiten ihn durch alle Lebenslagen. 

Manchmal merken wir allerdings, dass etwas nicht stimmt mit unserem kleinen Freund. Von Unruhe über ständiges Bellen bis hin zu Aggressionen oder ängstlichem Verhalten - der Hund wirkt unausgeglichen, er scheint nicht mehr im Geichgewicht mit sich zu sein. Das kann durch verstörende Lebensereignisse hervorgerufen werden wie zum Beispiel der Todesfall einer geliebten Bezugsperson, Umzug in eine neue Umgebung, Misshandlungen oder ständiges Einsperren. Oft versteht man aber auch nicht, was der Auslöser für das veränderte Verhalten genau war. Hunde können wie wir Menschen Verlustängste haben, Aggressionen aufbauen oder gestresst sein in bestimmten Situationen. 

Die Frage ist, wie könnt Ihr Eurem Partner mit vier Pfoten helfen, wieder ins Reine mit sich selbst zu kommen? Hier findet Ihr Hilfe in der Blachblütentherapie! Sie wurde in den 1930er Jahren von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach entwickelt, um bei seelischem Ungleichgewicht zu helfen und durch bestimmte Substanzen darauf einzuwirken. Grundlegend ist in der Bachblütentherapie die Annahme, dass die körperliche Gesundheit immer zusammenhängt mit dem seelischen Wohl.

Anwendungsbeispiele für Bachblüten beim Hund:

Die Verabreichung von Bachblüten ist sinnvoll, wenn Ihr das Gefühl habt, dass Euer Hund Unterstützung braucht, um in bestimmten Situationen besser zurecht zukommmen.

Beispiele dafür sind:

  • er bellt ständig

  • er kann nicht gut alleine bleiben

  • er ist aggressiv gegenüber anderen Hunden

  • er wirkt in bestimmten Situationen gestresst

  • er kann schwer zur Ruhe finden

  • er hat Angst bei Feuerwerken

  • er neigt zu epileptischen Anfällen

  • er regt sich bei Autofahrten/Reisen auf

  • er tut sich schwer, sauber zu bleiben

  • er ist zu überschwänglich bei Begrüßungen

  • er hat Angst beim Tierarzt

Welche Bachblüten gibt es für Euren Hund?

Insgesamt gibt es 38 Bachblüten, die in bestimmten Mischformen zu einer Verbesserung in konkreten Situationen führen. Auf der Webseite könnt Ihr detailliert nachlesen, welche Wirkung die einzelnen Substanzen haben und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Je nach Situation und Bedarf könnt Ihr Euch individuell eine Mischung ausgewählter Bachblüten zusammenstellen lassen, die auf Euren Hund abgestimmt sind. Es gibt aber auch fertig abgemachte Bachblütenmischungen, die von vielen Hundebesitzern gerne eingesetzt werden. Sie sind in flüssiger Form in kleinen, praktischen Glasfläschen abgefüllt und können durch die Pimpette am Verschluss einfach dosiert werden.

Es gibt unter anderem Bachblütenmischungen für:

  • Hundebellen (Nr. 101)

  • Stress bei Hunden (Nr. 106)

  • Ängstlicher Hund (Nr. 107)

  • Notfalltropfen

  • Hunde alleine lassen (Nr. 103)

  • Hunde und Feuerwerk (Nr. 100)

  • Epilepsie Hund (Nr. 104)

  • Urinieren bei Hunden (Nr. 102)

  • Reisekrankheit Hunde (Nr. 105)


Auf der Seite Bachbüteninformation könnt Ihr Euch ebenfalls zu dem Thema Bachblüten für Hunde, Preise und Angebote näher informieren. 

Was Ihr zum Wohle Eures Hundes beachten solltet:

Bachblüten für Hunde sind eine gute Unterstützung bei bestimmten seelischen und psychischen Unausgeglichenheiten. Grundvoraussetzung aber für das Wohlbefinden Eures Hundes ist immer eine artgerechte Haltung und der regelmäßige Gesundheitscheck beim Tierarzt. Denn nicht immer haben Verhaltensänderungen seelische Ursachen, sondern können auch Hinweis auf Schmerzen oder Verletzungen sein. 

Genauso wichtig ist es, dass Ihr als Hundehalter das Verhalten Eures Hundes einschätzen könnt und über Grundregeln im Zusammenleben mit Eurem geliebten Vierbeiner Bescheid wisst. Hier ist bei Problemen immer ein Hundetrainer eine sehr gute Hilfe!

shutterstock.com / Evdoha_spb
shutterstock.com / Crystal Alba
Bannerbild: shutterstock.com / WatersPix
Danke fürs Lesen
Abonniere unseren Newsletter,
um immer über Hundetrends informiert zu bleiben.
Wir werden deinen Posteingang nicht spammen! Wir werden deine E-Mail-Adresse weder verkaufen noch vermieten.
Weitere Informationen findest du in unseren Datenschutzbestimmungen