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Hundeerziehung 01.06.2021

5 Tipps um Hundebegegnung ohne Probleme und Aggressionen zu meistern

Thomas by Thomas, Thomas hat das technische Know-wau äh Know-how zu dogbible beigetragen und ist nicht nur von Japan begeistert, sondern bezeichnet auch den Shiba als seinen Lieblingshund, der hoffentlich bald Einzug in seinem Rooftopgarden nehmen darf.

Mit diesen 5 Tipps schaffen du und dein Hund jede Hundebegegnung ohne Probleme und Aggressionen

Kaum habt ihr den anderen Hund von weitem gesehen, geht die Anspannung los. Du kannst spüren, wie dein vierbeiniger Freund seine Kräfte sammelt. Dann wirst du nervös, du suchst nach einem Umweg. Oder doch die Konfrontation?

Die ganze Aufregung muss nicht sein

So oder so ähnlich spielt sich die Hundebegegnung tagtäglich tausendfach ab. 

Als Hundehalter musst du wissen, dass dein Tier in allererster Linie auf dich als Halter reagiert. Du bist sein Orientierungspunkt, selbst wenn du nicht als dominanter Rudelführer auftrittst.

Es ist egal, ob du Angst hast, dein Hund schlechte Erfahrungen gemacht hat oder der andere Hund aggressiv ist.

Im Grunde sind Verhaltensfehler von Mensch und Tier nur Gewohnheiten – und die kann man ändern.

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Die Stressreaktion erkennen und kontrollieren

Bei Aggression und Angst schalten Mensch und Tier in den Flucht-oder-Kampf-Modus. Die Atmung wird kürzer, der Körper verspannt sich, schüttet Stresshormone aus und das Kopfkino geht los.

Diese Reaktion musst du bei dir unter Kontrolle bekommen. Dein Hund zieht automatisch mit und andere Hunde werden ausgebremst.

Mit diesen 5 Tipps effektiv arbeiten:

  1. Bleib bewusst und ruhig
    Sobald die Konfrontation heraufzieht, machst du dir bewusst, was passiert (Kampf-oder-Flucht?). Fokussiere dich nicht auf deinen Hund, sondern bleib bei dir und deiner Reaktion.
    Versuch nicht deinen Hund zu beruhigen oder ihm gut zuzureden, sondern beobachte dich selbst. Mit etwas Übung erkennst du die Signale und kannst das Einsetzen der Stresssituation hier schon beenden.
  2. Atme gleichmäßig weiter
    Typisch für die Stressreaktion ist das Stocken des Atems. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wird der Hund als dein Spiegel angriffslustig.
    Atme ruhig durch den Mund oder die Nase weiter. Wichtig ist der ständige Fluss und das Stocken zu vermeiden.
    Wenn du darin etwas Übung hast, kannst du die Atemfrequenz bewusst verlangsamen und für Ruhe sorgen.
  3. Unterbrich deine Emotionen durch Visualisierung
    Ihr bewegt euch trotzdem angespannt auf den anderen Hund zu oder er kommt auf euch zugeschossen?
    Gut, dann stelle dir vor, wie ihr flüssig aneinander vorbeikommt. Oder du lässt die Szene vor deinem inneren Auge absurd werden. Stelle dir vor, der andere Hund hat einen Blumentopf auf dem Kopf. Bestenfalls musst du lachen. Das entspannt sofort.
  4. Geh weiter
    Schnuppert der andere Hund schon aufdringlich an deinem Hund und der wird immer nervöser? Dann geh konsequent weiter!
    Bleib nicht stehen, zögere nicht. Zieh deinen Hund weiter, wenn es sein muss. Du kannst freundlich grüßen, aber lass dich auf kein Gespräch mit dem anderen Halter ein.
  5. Fokussiere dich auf das Positive und ignoriere das Negative
    Du warst bewusst und aufmerksam, bis der andere Hund anfing zu knurren? Dein Hund blieb bis zu diesem Punkt ebenfalls ruhig? Wunderbar!
    Beschäftige dich geistig überwiegend mit dem, was gut ging. Das andere ignorierst du. Mach nicht den Fehler und analysiere Fehlverhalten akribisch. Freue dich lieber über jede positive Veränderung. Mit diesen einfachen Tricks werdet ihr von Mal zu Mal besser. Irgendwann ist der einstige Stress rund um die Hundebegegnung nur noch eine Erinnerung, über die du gelassen lächeln kannst.
Bannerbild: shutterstock.com / MarcinSl1987
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