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Hunderatgeber 09.11.2021

Designerhunde - Diese "Rassen" sind besonders beliebt und entstanden aus zwei verschiedenen Rassen

Thomas by Thomas, Thomas hat das technische Know-wau äh Know-how zu dogbible beigetragen und ist nicht nur von Japan begeistert, sondern bezeichnet auch den Shiba als seinen Lieblingshund, der hoffentlich bald Einzug in seinem Rooftopgarden nehmen darf.

Designerhunde - Diese "Rassen" sind besonders beliebt und entstanden aus zwei verschiedenen Rassen

Designerrassen oder Hybridhunde erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die Bezeichnung klingt zunächst seltsam. Im Grunde sind Designerhunde Mischlinge, die auf dem Weg sind, sich als eigenständige Rasse zu etablieren.

Von der Kreuzung zur Rasse

Bis ein Hundetyp zur Rasse können Jahrzehnte vergehen. Um von der FCI, dem VDH oder den Kennel Clubs anerkannt zu werden, müssen strenge Richtlinien erfüllt werden. Dazu gehören unter anderem verlässliche Rassestandards, die Einzigartigkeit des Hundetyps und die Organisation der Zucht.

Designerdogs sind im Grunde nichts anderes als neu entstehenden Rassen, die diese Kriterien momentan noch nicht erfüllen können.

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Wer ist denn auf die Idee gekommen?

Der Designerdog Trend begann in den 1990er in den USA. Der auf Hawaii lebende Hundetrainer Wally Conron wollte einen besonderen Blindenhund züchten, der sich auch für Allergiker eignete.

Dazu kreuzte er bestimmte Rassen mit dem als allergikerfreundlich geltenden Pudel. Damit waren Labradoodle und der Golden Doodle geboren. Durch das liebenswürdige Aussehen und die Vereinigung der Vorzüge zweier etablierter Hunderassen, breiteten sich die Designerdogs in den USA rasend schnell aus. Inzwischen sind die neuen Rassen auch bei uns angekommen.

Viele seriöse Hundezüchter sind auf den Zug aufgesprungen – leider aber auch genug Trittbrettfahrer.

Als Käufer muss dir bewusst sein, dass es sich bei Labradoodle und Co. immer noch um gewöhnliche Mischlinge ohne besondere Papiere oder Pedigree handelt. Leider werden nur zu oft astronomische Preise für die Designerhunde verlangt. Der Deutsche Tierschutzbund, Tierärzte und die Presse warnten bereits mehrfach vor der Geldmacherei mit den Modehunden.

Doch jetzt zu den wichtigsten Designerrassen:

Labradoodle und Goldendoole sind sehr bekannte hybride Mischungen. Mehr dazu, in diesem Blogpost von dogbible.com

Labradoodle

Der Klassiker unter den Hybridrassen entstand wie bereits erwähnt in den 1990er auf Hawaii. Als Kreuzung zwischen Labrador und Pudel gelten diese Hunde als besonders intelligent, sportlich und allergikerfreundlich. Allerdings ist nicht immer ganz klar, welcher Elternteil sich beim erwachsenen Tier durchsetzen wird. Eine hundertprozentige Garantie für Allergiker kann es bei einem Labradoodle Welpen nicht geben.

Entweder ist das Fell mittellang und glatt wie beim Labrador oder gelockt wie beim Pudel. Die Farben variieren von schwarz bis braun, creme oder auch gescheckt. Je nachdem ob Toypudel, Zwergpudel oder der Königspudel gekreuzt wurden, erreicht der Labradoodle Größen zwischen 25 und 40 cm Schulterhöhe und ein Gewicht von 12 bis 40 kg.

Goldendoodle

Im Golden Doodle sollen sich die Vorzüge vom Golden Retriever und Königspudel vereinen. Auch hier gilt wieder: Für Allergiker geeignet ist der Hund nur, wenn sich das Pudelerbe im Fell mehr durchsetzt.

Die Größe liegt zwischen 32 und 65 cm und das Gewicht liegt zwischen 15 und 45 kg.

Den Golden Doodle gibt es Pudel in allen gängigen Pudelfarben von Creme, Braun, Rotbraun bis hin zu Schwarz. Das Wesen ist genauso wie beim Labradoodle freundlich, äußerst gelehrig und brav.

    Puggle

    Wie wäre es mit einer gelungenen Mischung aus Mops und Beagle? Durch die Kreuzung mit dem agilen Beagle werden der gedrungene Körperbau und die kurze Schnauze beim Mops verbessert. Das Ergebnis ist ein kleiner bis mittelgroßer Hund mit zumeist cremefarbenen Fell und auffallend großen Beagle-Ohren.

    Der Puggle wird etwa 25 bis 40 cm und hoch und erreicht ein Gewicht von 7 bis 14 kg.

    Puggles sind aktive und verschmuste Hunde. Bestenfalls ist der Jagdtrieb des Beagle durch den Mopsanteil verschwunden. Garantiert werden kann das aber nicht.

    Maltipoo

    Hier trifft der Malteser auf den Zwergpudel. Heraus kommt bei dieser Mischung ein zuckersüßes verspieltes und sehr gelehriges Hundewesen. Die Farbe ist meistens hell und die Größe variiert von 25 bis 30 cm. Das Gewicht liegt bei gerade einmal 3 bis 5 kg.

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      Schnoodle

      Im Schnoodle vereinen sich gleich zwei allergikerfreundliche Rassen: der Pudel und der Schnauzer. Schnoddles werden in vier Größen zwischen 25 und 60 cm gezüchtet. Das Gewicht liegt zwischen 2 und 40 kg.

      Weitere und eher seltene Designerdogs sind

      Aussiedoodle: Australian Shepherd + Pudel

      Aussiedor: Australian Shepherd + Labrador

      Buggle: Englisch Bulldog + Beagle

      Chiweenie: Chihuahua + Dackel

      Cockapoo: Cocker Spaniel + Pudel

      Doxiepoo: Pudel + Dackel

      Morkie: Malteser + Yorkshire Terrier

      Westiepoo: West Highland White Terrier + Pudel

      Yorkiepoo: Yorkshire Terrier + Pudel

        Bannerbild: Shutterstock / Lopolo
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